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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
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seine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Täuschung war jedochnur momentan, und sein Auge schweifte rasch nach dem ernsten undWürdepollen Angesicht des VaterS, sodann nach dem umherstolzi-renden Richard, der, um seinen Unmuth über die Zurückweisungdes Jägers abzukühlen, mit langen Schritten in der Halle hin undher ging und mit seiner Peitsche knallte; pon diesem auf de»Franzosen, der seit mehreren Minute», mit einem Stuhle für dieDame in der Hand, unbeachtet dastand; dann auf den MajorHartmann, der ganz kaltblütig eine drei Fust lange Pfeife aneinem der Kronleuchter anzündete; dann auf Herrn Grant, der beieinem der Seitenlichter in das Lesen eines Manuseripts vertieftwar; dann auf Nemarkablc, die mit gekreuzte» Armen dastandund mit einem Blicke voll Bewunderung und Neid den Anzug unddie Schönheit der jungen Dame musterte; dann auf Benjamin, dermit in die Seite gestemmten Armen seinen viereckigen kleinenKörper auf den gespreizte» Beinen balancirte und dabei dieGleichgültigkeit eines Mannes an den Tag legte, der mit Wundenund Blutvergießen vertraut war. Aber alle Personen schienenunverletzt, und der Operateur begann wieder frei zu athmcn. Ehe erjedoch seine Musterung zum zweiten Mal vornehmen konnte, tratder Richter auf ihn z», schüttelte ihm freundlich die Hand und sprach:

Du bist willkommen, lieber Doetor; in der That sehr will-kommen. Hier ist ein Jüngling, der Deines, Beistandes bedarf,weil ich so unglücklich war, ihn heute Abend zu verwunden, alsich nach meinem Hirsch geschossen."

Du nach einem Hirsch geschossen, Duke?" unterbrach ihnRichardha, ha! nach einem Hirsch geschossen! Meinst Du,man könne etwas verordnen, ohne daß man den ganzen Thatbestandweiß? Aber so geht es immer mit gewissen Leuten; sic meinen,man könne einen Arzt ebenso ungestraft hintcrgehen, als einenandern Menschen."

Allerdings habe ich nach dem Hirsch geschossen," entgegnete