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Während Elnathan so sprach, steckte er eine große eiserneBrille I» sein Gesicht, die langjähriger Gewohnheit znfolge ansder äußersten Spitze seiner Mvpsnase sitzen blieb nnd, wenn sieden Augen auch keinen wesentlichen Dienst leistete, doch auch keinHinderniß für das Sehen bildete; denn seine kleinen grauen Be-obachtungsorgane funkelten wie zwei Sterne, die aus einer neidi-schen Wolkenhülle hcroorblickcn, über dem optischen Instrumenteweg. Diese Bewegung blieb von allen unbeachtet, Nemarkableausgenommen, welcher gegen Benjamin bemerkte:
„Herr Todd ist ein recht hübscher Mann, der seine Worte gutzu setzen weiß. Wie prächtig ihm nur seine Brille steht! So einDing gibt einem doch gleich ein großartigeres Aussehen; ich habegute Lust, mir selber auch eine anzuschaffen."
Die Worte des Fremden hatten Miß Tcmplc wieder zurBesinnung gebracht. Sie fuhr, wie aus einer tiefen Zerstreuungauf, erröthete hoch, winkte einer jungen Weibsperson, die ihr inder Eigenschaft eines Kammermädchens diente, und entfernte sichmit der Miene weiblicher Zurückhaltung.
Das Feld blieb nun dem Arzte und seinem Patienten freige-laffcn, während die übrigen noch anwesenden Personen sich mitGesichtern, welche die verschiedenen Grade ihres Antheils auS-drückten, um den letzteren sammelten. Major Hartman» war dereinzige, der auf seinem Sitze blieb, indem er fortfuhr, großeRauchwolke» von sich zu stoßen, und bald die Augen nach der Deckegleiten ließ, als stelle er Betrachtungen über die Ungewißheit desmenschlichen Lebens an, bald mit einem Ausdrucke, der einigesBewußtsehn von der Lage des jungen Mannes verrieth, nach demFremden hinblickte.
Inzwischen begann Elnathan, dem eine Schußwunde etwasNagelneues war, seine Vorbereitungen mit einer Sorgfalt undFeierlichkeit, wie sie des Anlasses würdig waren. Benjamin hatte