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zu einem Richteramte belächelt haben würbe, ebenso belustigenddürfte es wohl ein Graduirter von Lehden oder Edinburg finde»,wenn er aus dieser wahrhaftigen Geschichte von ElnathanS Dienstein dem Tempel Acsculaps hört. Aber der Richter und der Ader-lasser konnten sich damit trösten, daß Doctor Todd mit seinen imLande ansäßigen Knnstgenoffcn ebensowohl auf einer gleichen Höhestand, als Marmadnke mit seinen Brüdern auf der Gerichtsbans.
Zeit und Erfahrung übten Wunder an dem Heilkünstler. Erwar von Natur menschenfreundlich, was indes; seinem moralischenMuthe durchaus keinen Eintrag that; oder mit andern Worten, erhielt das Leben seiner Patienten Werth, und machte keine unnöthi-gcn Versuche an solchen Gliedern der Gesellschaft, die man alsnützlich betrachtete; wenn ihm aber hin und wieder ein unglücklicherLandstreicher in die Hände kam, so war er nicht abgeneigt, dieWirkungen jeder Flasche seiner Sattclranzen an der Constitutiondes Patienten zu erproben. Glücklicher Weise waren jedoch seineVorräthe klein und meist ziemlich unschuldiger Natur. Mit Hülfederselben halte sich Elnathan ziemliche Erfahrung in den Wechscl-fiebcrn erworben und konnte mit vieler Gelahrtheit von intermit-ten^, romittens, Tertiana, guotiüinna n. s. w. sprechen. Ingewissen Hautkrankheiten, die in den neuen Ansiedelungen vorherr-schend sind, galt er als unfehlbar, und das weibliche Geschlecht indem Patent hätte eher daran gedacht, ohne Gatten Mutter —als ohne Doktor ToddS Beistand entbunden zu werden. Miteinem Worte, er strebte auf so sandigem Grunde als ein Gebäudehimmelan, das die Erfahrung znm Bindemittel hatte, obgleich esauch hier hin und wieder etwas brüchig aussah. Gelegentlich griffer auch wieder zu seinen Elementarstudien, und mit der FassnngS-gabe eines erleuchteten Kopfes wußte er leicht die Praxis seinerTheorie anznpassen.
Da er in der Chirurgie am wenigsten Erfahrung hatte, unddiese auch ein Geschäft war, über deren Erfolg der Augenschein