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allein belehren kannte, so wagte er es nicht, i» dieser Beziehung seineKräfte allznhoch anzuschlagen; er behandelte jedoch Brandwundenmit Orten und Salben, riß schadhafte Zähne mit der Wurzel ans,und hatte dte Hiebwunden zahlloser Holzfäller mit beträchtlichemEclat wieder zusammcngenäht, bis einmal einem unglücklichen Tag-löhner durch den Umsturz eines Baumes ein Bein zerbrochen wurde.Bei dieser Gelegenheit wurden die Nerven und das moralische Ge-fühl unseres Helden in einer Weise heimgesucht, wie er es vorhernie erlebt hatte. In der Stunde der Noth ließ er sich jedoch nievergeblich suchen. Die meisten Amputationen, die in diesen neuenNiederlassungen gerade nicht zu den Seltenheiten gehöre», wurdendurch einen Praktiker vvrgcnommen, der sich von Anfang an einesgroßen Rufes erfreute und diesem Umstande eine Summe von Er-fahrungen zu danken hatte, die es ihm möglich machten, seinenRuhm zu verdienen. Elnathan war bei einer oder zweien dieserOperationen zugegen gewesen. Da nun bei dem gegenwärtigenAnlässe der erfahrenere Wundarzt nicht zu haben war, so fieldieses Geschäft natürlich dem Doctor Todd anheim. Er ging dabeimit einer Art von blinder Verzweiflung an's Werk, obgleich er eSnicht unterließ, in seinem Aenßern wenigstens die Würde desgeschickten Arztes zu bewahren. Der Name des Patienten warMilligan, derselbe, den wir bereits Richard nennen hörten, als erdes Beistandes erwähnte, den er bei Gelegenheit einer Amputationdem Doctor durch Halten des Beines geleistet hatte. Das Gliedwurde auch wirklich abgetrcnnt, und der Kranke überlebte dieOperation. Zwei oder drei Jahre fuhr aber der arme Milliganfort, sich zu beklagen, daß MM sein abgenommcncs Bein in einemzu engen Behälter begraben hätte, so daß dasselbe eingezwängtwürde, denn er fühle deutlich den Schmerz ans dem begrabenenBruchstücke nach den gesunde» Gliedern hinanfschießen. Marmadnkemeinte, der Grund werde in den Arterien und Nerven liegen; aberRichard, der die Amputation thcilweise für sein eigenes Werk hielt.