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höchlich erbau! van seiner nun so würdevollen Miene. Dieselbe Wochekaufte er ein neues Rasirmesser, und am darauf folgenden Sonn-tag betrat er mit einem rothseidenen Taschentuch in der Hand undeinem nngcmein gesetzten Gesichte die Kirche. Am Abend machteer bei einem jungen Frauenzimmer ans der niedere» Volksklasse,denn andere waren keine vorhanden, einen Besuch, und nachdemer sich eine Weile allein mit der Schönen unterhalten hatte, nannteihn die kluge Mutter derselben zum erstenmal Doetor Todd. Jetztwar das Eis mit einem Male gebrochen, und von nun an wurdeElnathan aus jedem Munde nur noch mit diesem Titel begrüßt.
Er brachte »och ein Jahr unter der Leitung desselben Lehr-herrn zu, während welcher Zeit der junge Heilkünstler in dem Rufestand, daß er immer „mit dem alten Doetor die Kranken besuchenmüsse," obgleich man beide stets verschiedene Wege einschlagensah. Nach Ablauf dieser Periode hatte Doetor Todd das Alterder Mündigkeit erreicht. Er machte nun einen Ausflug nach Boston,um Arzneien einzukaufcn und, wie einige wissen wollten, den Spi-tal zu besuchen. Wir wissen nicht, wie es sich mit dem letzterenverhielt, da uns nur so viel bekannt ist, daß dieser Besuch ein sehrkurzer gewesen scyn muß, denn er kam schon nach vierzehn Tagenwieder zurück und brachte eine verdächtig ausschende Büchse mit,die gewaltig nach Schwefel roch.
Sonntags darauf ließ er sich trauen, und am folgenden Mor-gen bestieg erTmit seiner jungen Gattin einen einspännigen Schlit-ten, der zugleich mit der vorerwähnten Büchse, einer Kiste vollselbst gefertigter Leinwand, einem mit Papier beklebten Koffer,einem darangebundeneii rothen Regenschirm, einem Paar ganzneuen Sattelranzcn und einem Verbandzeug bepackt war. Dienächste Nachricht, die seine Freunde von dem neuen Ehepaar erhielten,lantcie, daß sich Doktor Tord in der Absicht, seine Kunst auSznüben,zu Tcmpleion, im Gebiete von Neu-Dork niedergelassen hätte.
Wie ein cknris vaLäiäatus von London Marmaduke'S Befähigung