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Inzwischen war cS Richard durch eine plötzliche Anwendungder Peitsche gelungen, die Vorderpferde nach dem Schnecdamm zudrängen, der den Steinbruch bedeckte; sobald aber die ungeduldigenThiere fühlten, daß sie bei jedem Schritte tiefer einsanken, so wei-gerten sie sich entschieden, in dieser Richtung auch nur einenZoll weiter vorwärts zu gehen, indem sie sich im Gegentheil,durch das verdoppelte Rufen und DaraufloSschlagen ihres Treibersin Verwirrung gebracht, gegen die Deichselpferde zurückbäumten,welche ihrerseits dcnSleigh hinter sich drängten. Nur ein einzigerHolzpflock lag gegen das Thal hin als Schranke an dem Wege,und dieser war jetzt im Schnee begraben. Der Sleigh wurde leichtüber ein schwaches Hinderniß weggeschoben und noch ehe Richard sichder Gefahr bewußt wurde, ragte bereits die Hälste des Schlitten-kastens über einem Abgrunde, der mehr als hundert Fuß senkrechtabfiel. Der Franzose, der von dem Rücksitze ans die volle Gefahrdes drohenden Sturzes vor Augen hatte, schob nnwillkührlich seinenKörper so weit vor als möglich und rief:
„4I>, mo» ober lklonsieuv lliblr! man Oien! guo tnitos-vous„Donner und Blitz, Richard," rief der deutsche Veteran inungewöhnlicher Bewegung über die Seite des SleighS hinaussehend;„wollen Sie denn den Schlitten sammt den Pferden in den Abgrundwerfen? "
„Lieber Herr JoueS," sagte der Geistliche, „sehen Sie dock-klug — nehmen Sie sich in Acht."
„Vorwärts, ihr siörrigcn Teufel!" rief Richard, der sich auseiner Vogclperspeetive von der ganzen Gefahr seiner Lage über-zeugte und, in ungeduldiger Hast vorwärts zu kommen, mit denFüßen an den Bock, auf dem er saß, trommelte, „vorwärts, sag'ich —- Vetter 'Duke, ich werde die Grauschimmel auch verkaufenmüssen; sie sind die am schlechtesten eingefahrenen Pferde, die mirje vorgekommcn. Monsieur Le Quaw " — Richard war zu auf-geregt, um es mit der Prononciation genau zu nehmen, auf die