bezeichnte Glied der Gesellschaft, begrüßte die Ankömmlinge gleich-falls, zwar bescheiden, aber herzlich, »nd Richard schickte sich nniian, die Köpfe seiner Pferde der Heimath znzliwendcn.
Stur der Steinbruch setzte ihn in den Stand, diese Bewegungauszuführcn, ohne daß er ganz den Berg hinanfahren mußte. Einesehr beträchtliche Eintiefung, die an jenem Theile des Berges lag,wo Richard die Gespanne hatte Halt machen lassen und von woaus die Bauten des Dorfes gewöhnlich mit dem nölhigen Geste!»versehen wurden, diente zur Ausführung dieses Versuches, welcherjedoch nicht ganz so leicht und des engen Pfades wegen mit einigerGefahr verbunden war, um so mehr, da Richard mit Vieren um-zuwcnden hatte. Der Neger bot daher seine Dienste an, um dieVorderpferde auSzuspannen —- eine Maßregel, die von dem Richtersehr ernstlich unterstützt, von Richard aber mit großer Verachtungabgelehnt wurdp.
„Warum und weßwegen, Vetter 'Duke?" rief er etwas un-muthig. „Die Pferde sind so sanft wie die Lämmer. Du weißtja, daß ich die Vorder» selbst eingefahren habe, und die an derDeichsel sind meiner Peitsche zn nahe, um nicht bewältigt werdenzu können. Frage nur den Monsieur Le O.uoi, der doch etwasvom Kutschiren verstehen muß, weil er so oft mit mir gefahrenist; er soll sagen, ob auch nur die mindeste Gefahr zu befürchten ist."
Es lag'nicht in der Natur des Franzosen, so zuversichtlich aus-gesprochene Erwartungen zu täuschen, obgleich er, als Richardmit den Grauschimmeln nach dem Steiubruch cinleukte, mit einPaar Augen, welche ihm wie die eines Hummers aus demGesichte hcrvorstanden, in den vor ihm liegenden Abgrund hinuuter-blickte. Die GcsichtSmuSkeln des Deutschen blieben ruhig, aber seinrascher Blick bewachte jede Bewegung. Herr Grant stemmte seine Händean die Wände des SleighS, um sich für den Sprung bereit zu hal-ten, aber seine natürliche Schüchternheit hielt ihn ab, diese» Schritt inAusführung zu bringen, obgleich ihn die Angst stark dazu drängte.