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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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noch zweifelhaft ist. Noch einmal kämpfte er mit sich und hob diescharfe Waffe empor da hörte man aus der Höhe herab eindurchdringendes Geschrei, Uncas erschien und sprang in wahnsinni-gem Drange von einer furchtbaren Höhe ans die Felscnspitze herab.Magna fuhr einen Schritt zurück und Einer seiner Begleiter be-nützte diese Gunst, sein Messer Eora in das Herz zu stoßen.

Der Huronc sprang wie ein Tiger auf seinen verwegenenLandsmann, der bereits znrückwich; der herabstürzcndc Nncas abertrennte die unnatürlichen Gegner. Durch diese Unterbrechung gestörtund durch den Mord, dessen Zeuge er eben gewesen war, in Rase-rei versetzt, stieß Magna dem ans dem Bode» liegenden Dclawarendas Messer in den Rücken, ein teuflisches Frohlocken über diesefeige That ansstoßcnd. Aber Uncas erhob sich von dem Stoße,wie ein verwundeter Panther auf den Feind stürzt, und streckte mitder letzten Anstrengung seiner unkenden Kraft Cora's Mörder zuseinen Füßen nieder. Dann wandte er einen finstern, festen Blickans Le Subtil, und sein Auge verrietst, was er gcthan habenwürde, hätten ihn nicht seine Kräfte gänzlich verlassen. Magnaergriff den kraftlosen Arm, des zu jevem Widerstande unfähigenDelawarcn und stieß ihm dreimal sein Messer in den Busen;dann erst fiel das Schlachtopser, den Blick immer noch mit einemAusdruck der tiefsten Verachtung auf den Feind geheftet, todt zuseinen Füßen nieder.

Erbarmen! Erbarmen, Hnrone!" rief Heyward von oben, inTönen, die vor Entsetzen beinahe erstickten,Hab' Erbarmen, unddu sollst Erbarmen finden!"

Das blutige Messer nach dem flehenden Jünglinge schleudernd,stieß der siegreiche Magna ein so grimmiges, wildes, und zugleichfrohlockendes Geschrei aus, daß der Nus wilden Triumphes sogarbis zu den Ohren der Krieger drang, welche tausend Fuß unterihm im Thale fochten. Ein Schrei aus dem Munde des Kund-schafters antwortete, und seine hohe Gestalt über die gefahrvollen