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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Cora! Cora!" wiederholte NncaS, indem er gleich dem Hirschedes Waldes vorwärts stürzte.

Es ist das Mädchen!" schrie der Kundschafter;Muth,Lady; wir kommen! wir'kommen!"

Die Verfolgung erneuerte sich mit einem Eifer, den der er-muthigende Anblick der Gefangenen verzehnfachte: der Weg aberwurde ranh, unterbrochen, an einigen Stellen beinahe ungangbar.Ilncas warf seine Büchse weg und sprang mit Sturmeseile vorwärts.Heyward folgte rasch seinem Beispiel. Beide wurden aber augen-blicklich daran erinnert, daß ihr Beginnen Thorheit war: denn siehörten den Knall einer Flinte, welche die Huronen in den Felsen-weg herab losfeuerten, und die Kugel brachte sogar dem jungenMohikaner eine leichte Wunde bei.

Wir müssen ihnen aus den Leib!" sprach der Kundschafter,indem er mit einem verzweifelten Sprung seine Freunde hinter sichzurückließ:in dieser Entfernung schießen uns die Schufte alleweg; und seht, sie halten das Mädchen als einen Schild vor sich!"

Ohne ans diese Worte zu achten, oder vielmehr, ohne sie zuhören, folgten die Begleiter seinem Beispiel und kamen durch un-glaubliche Anstrengungen den Fliehenden so nahe, daß sie sehenkonnten, wie Cora von zwei Kriegern fortgetragen wurde, währendMagna Richtung und Weise ihrer Flucht vorschrieb. In diesemAugenblicke zeichneten sich die vier Gestalten deutlich gegen einelichte Oeffnung, die in's Freie ging, und verschwanden dann gänz-lich. Fast wahnsinnig über diese Täuschung machten Uncas undHcyward Anstrengungen, die übermenschlich zu nennen waren, undstürzten aus der Höhle an der Seite des Berges, noch zeitig genug,um die Richtung der Verfolgten zu erkennen. Der Weg gingjetzt die Anhöhe hinan und war noch immer mühsam und gefährlich.

Durch seine Büchse gehindert, oder vielleicht nicht von demtiefen Interesse für die Gefangene getrieben, wie seine Begleiter,ließ der Kundschafter Letztere ein Wenig voraus, und Uncas ließ