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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
436
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Korn zu behacken erhalten! Hunde, Kaninchen, Diebe Ichspeie euch an!"

Mit düsterem, Unheil weissagendem Schweigen wurde dieHohnrede des Scheidenden angehört, und mit diesem Spott imMunde trat der trinmphirende Magna unangefochten in den Wald,gefolgt von der widerstandlosen Gefangenen und beschützt durch dieunverletzlichen Gesetze indianischer Gastfreundschaft.

Einuilddreißigstes Kapitel.

FkueNen: Die Linder und den Troßerschlagen! 's ist ausdrücklich gegen LriegS-gebrauch; 'S ist der schändlichste Schurken-streich, merkt'ö euch, den es auf Erden gebenkann!

König Heinrich V.

Solange ihr Feind und sein Schlachtopfer noch sichtbar waren,blieb die Menge regungslos, als wäre sie von einer dem Huronengünstigen Macht an die Stelle gebannt; sobald er aber verschwand,erschien Alles von wilder Leidenschaft mächtig aufgeregt. Uncasblieb auf seinem erhöhten Standpunkte, Cora im Auge behaltend,bis sich die Farben ihrer Kleivung in dem Laube des Waldes ver-loren; dann stieg er herab, schritt schweigend durch das Gedrängeund verschwand in der Hütte, welche er vor Kurzem erst verlassenhatte. Einige ernstere und aufmerksamere Krieger bemerkten, wiedie Augen des jungen Häuptlings im Vvrübergehen Blitze desZornes schoßen, und folgten ihm nach dem Orte, den er zurstillen Neberlegung sich ausersehen hatte. Jetzt wurde Tamcnundund Alice entfernt, de» Weibern und Kindern aber befohlen, sichzu zerstreuen. Während der bedeutsamen Stunde, die nun folgte,glich das Lager einem Schwarm ausgcstörter Bienen, welche nur