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Zeichen der Ungeduld oder Verwunderung. Von Zeit zu Zeitschaute ein Nnge von der Erde empor, auf welche die Blicke derMeisten geheftet waren, und streifte nach einer einzelnen Hütte, diesich jedoch von den andern um sie her durch Nichts, als durch dieSorgfalt unterschied, mit der man sie gegen die Anfälle der Wit-terung geschützt hatte.
Endlich ließ sich ein dumpfes Gemurmel vernehmen, wie es sogeeignet ist, eine größere Volksmenge aufzuregen, und der ganzeStamm erhob sich wie durch gemeinsamen Antrieb. Alsbald öffnetesich die Thür der fraglichen Hütte, drei Männer traten herausund nahten sich langsam dem Platze der Berathnng. Sie warenalle betagt, sogar älter als die Bejahrtesten der Anwesenden: aberder Eine in ihrer Mitte, der sich ans seine Gefährten stützte, hatteeine Reihe von Jahren erlebt, wie sie dem Menschen nur seltenvergönnt wird. Seine Gestalt, einst aufrecht und stolz, gleich derZeder, wankte jetzt unter der Bürde von mehr als einem Jahrhunderte.Der leichte, elastische Tritt des Indianers war bei ihm verschwun-den: mühsam und beschwerlich konnte er nur Zoll für Zoll vonseinem Wege zurücklegen. Sein dunkles runzelvolles Gesicht bil-dete einen seltsamen, wilden Kont rast mitden langen, Weißen Locken,die über seine Schultern fielen und in ihrer Fülle verkündeten, daßvielleicht Generationen hingegangen waren, seit sic zum letzten Malabgeschnitten worden.
Der Anzug dieses Patriarchen — denn so konnte man ihn inBetracht seines hohen Alters, seiner großen Verwandtschaft unterdem Volke, und seines Einfiusses mit allem Fug nennen — warreich und Ehrfurcht gebietend, obgleich der einfachen Sitte desStammes ganz angemessen. Seine Bekleidung bestand aus de» schönstenFelle«, die man ihres Pelzes beraubt hatte, um Raum für einesinnbildliche Darstellung seiner Kriegsthatcn in vergangenen Zeitenzu gewinnen. Seine Brust war überdeckt mit Denkmünzen, einigevon massivem Silber, wenige sogar von Gold, Geschenke, die erDer letzte MMkan. 26 >