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der schlaue Hnrone, der bisher immer noch allein saß, ein finstererBeobachter des Geschehenden, — daß nun alle seine Plane zuihrer endlichen Entscheidung kommen müßten. Er verließ daherdie Hütte und schritt schweigend dem Platze vor dem Lager zu, wosich bereits die Krieger zu versammeln begannen.
Es mochte eine halbe Stunde vergangen sehn, bis Alle,Weiber und Kinder mit eingeschlossen, ihre Stelle eingenommen hatten.Dieser Verzug mochte seine Erklärung in den ernsten Vorbereitungenfinden, die man für eine so feierliche und ungewöhnliche Berathungnöthig glaubte. Als die Sonne aber über die Gipfel des Bergesemporstieg, an dessen Fuße die Delawaren ihr Lager erbaut hatten,saßen die Meisten; und als ihre glänzenden Strahlen durch dieUmrisse der die Anhöhe nmsäumcnden Bäume brachen, fielen sieans eine von der tiefsten Theilnahme ergriffene Menge, so ernst,so aufmerksam, als nur je eine von ihren Morgenstrahlen beleuchtetwurde. Ihre Zahl betrug etwas über tausend Seelen.
Bei einer Versammlung so ernst gestimmter Wilden trifft es sich nie,daß ein Mitglied in ungeduldigem Streben nach vorzeitiger Aus-zeichnung die Zuhörer in eine übereilte und vielleicht unbesonneneErörterung fortreißt, um seinen eigenen Ruhm zum Sieger zumachen. Eine solche anmaßende Voreiligkeit würde ein frühreifesTalent mit einemmal und für immer zu Grunde richten. Denältesten und erfahrensten Männern des Volkes allein blieb es Vor-behalten, den Gegenstand der Berathung dem Stamme vorznlegen.Ehe ein solcher für gut gefunden hatte, eine Anregung zu geben,konnten weder Waffenthaten, noch natürliche Talente, noch Redner-ruhm die geringste Unterbrechung entschuldigen. Bei dem nunvorliegenden Falle blieb selbst der betagte Krieger, der das Vor-recht zu sprechen hatte, still, wie bewältigt von der Wichtigkeitdes Gegenstandes. Bereits weit länger als gewöhnlich hatte diePause des Nachdenkens gedauert, die solchen Berathungen voran-zngehen pflegt: aber selbst dem jüngsten Knaben entschlüpfte kein