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„Lassen meine jungen Krieger den Delawaren Raum auf denBergen für iljre Jagden?" fuhr er endlich fort." °
„Die Lenapen sind Herren ihrer eigenen Berge!" versetzte derAndere etwas stolz.
„Es ist gut. Gerechtigkeit ist die Lenkerin der Rothhäute!
Warum sollten sie gegen einander ihre Tomahawks schärfen undihre Messer wetzen? Sind nicht der Blaßgesichter mehr als derSchwalben in der Blnthczeit?" j
„Gut!" riefen zwei oder drei seiner Zuhörer zu gleicher Zeit.
Magna wartete ein wenig, bis seine Worte die Delaware»etwas milder gestimmt hatten, und fügte dann hinzu:
„Sind nicht fremde Moccastns in den Wäldern gewesen?
Haben meine Brüder nicht die Fußtritte weißer Männer getroffen?"
„Möge unser Canadavater kommen," antwortete der Andereausweichend, „seine Kinder sind bereit ihn zu sehen."
„Wenn der große Häuptling kommt, so geschieht es, mit denIndianern in ihren Wigwams zu rauchen. Die Hnronen sagenebenso: er ist willkommen. Aber die Ucngeese haben lange Armeund Beine, die nie ermüden! Meinen jungen Männern träumte,sie hätten die Spur der Vengecse nahe an dem Lager der Dela-waren gesehen!"
„Sie werden die Lenapen nicht schlafend finden."
„Es ist gut. Der Krieger, dessen Auge offen ist, kann seinenFeind sehen," sagte Magna, und suchte einen anderen Boden zu ge-winnen, als er sich außer Stande sah, die Vorsicht seines Gegen-mannS zu dnrchdringen.
„Ich habe meinem Bruder Geschenke gebracht. Seine Nationwollte nicht den Kriegspfad gehen, weil sie es nicht für geeignethielt; aber ihre Freunde haben seiner Wohnungen gedacht!"
Als der schlaue Häuptling auf diese Weise seine freigebigeAbsicht verkündet hatte, stand er auf und breitete mit würdevollemErnste vor den geblendeten Augen seiner Wirthe die Geschenke aus.