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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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denn seine Wirthe, das Ansehen zu geben vermocht, als betrachtetensie Magua's Besuch als etwas ganz Unverfängliches, obgleich jederAnwesende vollkommen überzeugt war, es liege ihm eine versteckteAbsicht zu Grunde, die sicher von Wichtigkeit für sie selbst sey.Nachdem Aller Eßlust befriedigt war, entfernten die Sgnaws diehölzernen Teller und Kürbisflaschcn, und beide Parteien schicktensich an, die Waffen ihres Scharfsinns auf eine Hauptprobe zn stellen.

Ist das Antlitz meines großen Canadavaters wieder seinenKindern, den Hnrvnen, zngewendct?" fragte der Sprecher derDelawaren.

Wann war es anders?" entgegnete Magna.Er nenntmein Volk vielgeliebt."

Der Delaware gab mit einer Verbeugung zu, was er alsfalsch erkennen mußte, und fuhr fort:

Die Tomahawks Eurer jungen Krieger sind sehr rothgeworden?"

So ist es; aber sie sind jetzt blank und stumpf: denn dieUengeese sind todt, und die Delawaren unsere Nachbarn."

Der Delaware erwiederte diese friedeverkündende Artigkeitmit einer Bewegung der Hand und schwieg. Magua, als würdeer erst durch die Anspielung aus das Blutbad wieder daran er-innert, fragte:

Macht die Gefangene meinen Brüdern Beschwerde?"

Sie ist willkommen."

Der Pfad zwischen den Hnronen und den Delawaren istkurz und offen; sendet sie an meine Squaws, wenn sie meinemBruder lästig fällt."

Cie ist willkommen," erwiederte der Häuptling der andernNation mit größerem Nachdruck.

Magua, in leichter Verwirrung, blieb einige Äinuten still,anscheinend in völliger Gleichgültigkeit darüber, daß sein ersterVersuch, Cora wieder zu gewinnen, scheiterte.