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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Männer ein gegenseitig an, so oerwundert über die Keckheit, alsüber den Erfolg ihrer Feinde. Der erste Gegenstand der lleber-legung waren Mittel und Gelegenheit zur Rache.

Eine weitere Schaar Krieger wurde den Flüchtlingen nachge,sendet, und die Häuptlinge schickten sich zu der ernstlichsten Berathnngan. Verschiedene Auskunftsmittel wurden nacheinander von denälteren Kriegern vorgcbracht, und Magna hörte sie alle mit ehr-furchtsvollem Stillschweigen an. Der verschlagene Wilde hatteseine ganze Umsicht und Selbstbeherrschung wieder gewonnen, undging jetzt mit gewohnter Vorsicht und List auf sein Ziel los. Erstals Alle, die reden wollten, sich geäußert hatten, sprach aucher seine Ansicht aus. Besonderes Gewicht erhielt sie durch denUmstand, daß indessen einige der Läufer zurückgekehrt waren undberichteten, ihre Feinde hätten nach den Merkzeichen der Spurohne allen Zweifel in dem benachbarten Lager ihrer verdächtigenVerbündeten, der Delaware«, Schutz gesucht. Im Besitze dieserwichtigen Kunde, legte der schlaue Häuptling den Genossen seinePlane vor, und sie wurden, wie sich von seiner schlauen Bered-samkeit erwarten ließ, ohne Widerrede angenommen. Seine Mei-nungen und Gründe waren kurz folgende.

Es wurde bereits erwähnt, daß die Schwestern einer Politikzu Folge, von welcher die Wilden nur selten abgehen, getrenntwurden, so bald sie das Huronendorf erreicht hatten.

Magna hatte bald entdeckt, daß er, so lange Alice in seinerGewalt sey, auf Cora den entschiedensten Einfluß besitze. Erbehielt daher die Erstere im Bereiche seiner Hand, und vertrantedie Letztere, auf welche er am,meisten Werth legte, der Haft seinerVerbündeten an.

Diese Anordnung, die übrigens nur für den Augenblick getroffenwar, »sollte eincstheils seinen Nachbarn schmeicheln, andern Theilseiner unumgänglichen Regel indianischer Politik huldigen.

Während der Häuptling unaufhörlich von den Rachegefnhlcn