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Dieser furchtbare Name übte den gewöhnlichen Eindruck ansseine Zuhörer. Als sic aber Zeit zum Nachdenken gewannen unddie Krieger daran gedachten, daß ihr kühner und furchtbarer Feindmitten in ihrem Lager gewesen war, Unheil stiftend: trat furchtbareWuth an die Stelle der Verwunderung, und alle jenen wildenLeidenschaften, die eben noch in Magna's Brust gekämpft hatten,gingen plötzlich auf seine Gefährten über. Die Einen knirschtenvor Grimm mit den Zähnen, Andere machten ihren Gefühlen ineinem Geheul Lust, während noch Lindere wie wahnsinnig in dasLeere schlugen, als ob der Gegenstand ihrer Rache wirklich dieseStreiche empfände. Allein dieser plötzliche Ausbruch der Leidenschaftverwandelte sich alsbald in jene stille, finstere Zurückhaltung, derenMiene sie in Augenblicken der Nnthätigkeit immer annahmen.
Magna, welcher seinerseits Zeit zum Nachsinnen gewonnenhatte, veränderte jetzt sein Benehmen und gab sich mit einer Würde,die der Wichtigkeit der Sache entsprach, das Ansehen eines Mannes,der weiß, was er zu thnn und zu bedenken hat.
„Laßt uns zu meinem Volke gehen," sprach er, „sie wartenauf uns."
Seine Gefährten willigten schweigend ein: der ganze Haufeverließ die Höhle und kehrte nach der Rathshütte zurück. Als siesich niedergelassen hatten, wandten sich aller Augen auf Magna,der aus diesem Zeichen abnahm, daß sie ihm einstimmig die Pflichtder Erzählung des Geschehenen übertragen wollten. Er stand aufund gab seinen Bericht ohne Zweideutigkeit oder Rückhalt. Dieganze Täuschung, die Duncan und Hawk-eye unternommen, lagjetzt offen vor Augen; und selbst die Abergläubigsten in demStamme konnten über den Charakter der Begebenheiten nichtlänger im Zweifel seyn. Es war zu offenkundig, daß sie empörend,schimpflich getäuscht worden waren. Als er geendet und seinen Sitzwieder eingenommen hatte, sahen sich die versammelten Stammge-nofsen — seine Zuhörer schloffen die ganze Zahl der streitbaren