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Ausdruck seiner Züge verrietst Ueberraschung. Als Hawk-cye seinzottiges Gewand abgeworfen hatte, wozu es nur der Losung einigerRiemen bedurfte, zog er ein langes, blitzendes Messer hervor undgab es llncas in die Hand.
„Die rothen Huronen sind draußen," sprach er, „laßt unsbereit seyn."
Zu gleicher Zeit legte er seinen Finger bezeichnend ans eineandere ähnliche Waffe, die Frucht seiner Tapferkeit unter den Fein-den an dem verflossenen Abend.
„Wir wollen gehen," sprach Ilueas.
„Wohin?"
, „Zu den Schildkröten, sie sind die Kinder meiner Großväter."
„Ja, Junge," sprach der Kundschafter englisch — eineSprache, deren er sich gerne bediente, wenn er etwas zerstreutwar, „dasselbe Blut rinnt in Euren Adern, ich glaub' es gern,aber Zeit und Entfernung haben seine Farbe etwas verändert.Was sangen wir mit den Mingo's vor der Thüre an? Sic sindihrer sechs, und der Sänger ist so gut als niemand."
„Die Huronen sind Prahler," sagte llncas verächtlich! „ihrTotem ist das Mußthier, sic laufen wie Schnecken. Die Dela-waren sind Kinder der Schildkröte und überholen den Hirsch."
„Ja, Junge, in Deinen Worten ist Wahrheit, und ich zweiflenicht, daß Du in einem Lauf die ganze Nation hinter Dir ließest,so wie Du auf einer Strecke von zwei Meilen zum Ziele, und wie-der zu Athem gekommen wärst, ehe einer dieser Schelme in die^Hörweite des andern Dorfes gelangte. Aber die Gaben des'weißen Mannes liegen mehr in seinen Armen, als in den Beiuen.So gut als einer, will ich jedem Huronen das Hirn eiuschlageuiwenn's aber einen Wettlauf gilt, kann ich mich nicht messen mitden Schelmen."
llncas, der sich bereits dem Eingang genähert hatte, imBegriff vorauszugehcn, fuhr wieder zurück und stellte sich noch