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bewies, mit welcher Freude der Wilde Zeuge einer solchen Dar-legung von Schwäche an einem lange gehaßten und so sehr ge-fürchteten Feinde sehn würde. „So laßt ihn bei Seite tretenund der weise Mann wird den Hund anblasen! Sag' es meinenBrüdern!"
Der Hnrone erklärte seinen Kameraden Davids Absicht, unddiese vernahmen sie mit einem Vergnügen, wie man es bei so zucht-losen Gcmüthern über die Aussicht auf eine raffinirte Grausam-keit erwarten durfte. Sie zogen sich ein wenig vom Eingang zurückund winkten dem vermeintlichen Beschwörer einzntreten. Der Bäraber, anstatt zu gehorchen, blieb in seiner sitzenden Stellung undbrummte fort-
„Der kundige Mann fürchtet, sein Athen: möchte seine Brü-der treffen und auch ihnen den Muih nehmen," fuhr David fort,den ihm gewordenen Wink benützend, „sie müssen weiter davonstehen."
Die Huronen, welche ein solches Mißgeschick für den schwerstenSchlag hielten, der sie treffen könnte, zogen sich insgesammt zurück,in eine Stellung, wo sie zwar außerhalb Hörweite waren, aberdoch den Eingang mit, ihren Augen beherrschten. Jetzt verließ derBär, als wäre er über ihre Sicherheit beruhigt, seinen Platz undschritt langsam hinein. Der Ort war stille und düster, da derGefangene ganz allein war, und nur die erlöschende Glut einesFeuers, das zum Kochen benutzt worden war, erleuchtete ihn.
llncas nahin einen entfernten Winkel ein, an die Wand ge-lehnt, und an Händen und Füßen mit starken, schmerzhaftenBanden festgeschnürt. Als der furchtbare Gegenstand dem jungenMohikaner zuerst unter die Augen trat, warf er nicht einen Blickauf das Thier. Der Kundschafter, welcher David an der Thürezurückgelaffen hatte, um sicher zu bleiben, daß man sie nicht beob-achte, hielt es für rathsam, seine Verkleidung Leiznbehalten, biser hierüber Gewißheit hatte. Statt zu sprechen, bemühte er sich