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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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als Wind und Sonne ihr gegeben haben. Aber jetzt an dieArbeit!"

Zuerst erzählt mir von dem Mädchen und dem jungen Manne,der sie muthig ausgesucht hat," unterbrach ihn David.

Ja, die sind glücklich vor den Tomahawks der Schufte ge-rettet. Könnt ihr mich aber auf llncas' Fährte bringen?"

Der jnnge Mann ist in Banden, und ich fürchte sehr, seinTod ist beschlossen! Es thut mir sehr weh, daß ein so reich begabterMensch in Unwissenheit dahinfährt ich habe eine so schöneHymne ausgesucht"

Könnt ihr mich zu ihm führen?"

Das wird nicht schwer seyn!" antwortete David zögernd,obgleich ich sehr fürchte, daß eure Gegenwart sein Unglück ehersteigern, als erleichtern wird."

Kein Wort mehr! Führt mich zu ihm!" versetzte Hawk-eyc, seinGesicht wieder verbergend, indem er, das beste Beispiel gebend,sogleich die Hütte verließ.

Unterwegs erfuhr der Kundschafter, daß sein Gefährte bereitseinmal Zugang zu Uncas gefunden habe, kraft des Vorrechts, dasihm seine vermeintliche Geistesschwäche verlieh, und durch die Gunsteines der Wächter, den er für sich eingenommen und schon früher,weil er etwas englisch verstand, zu einem Gegenstände der Bekehrungansersehen hatte.

Wie weit der Hnrone die Absichten seines neuen Freundes be-griff, läßt sich nicht entscheiden; weil aber ausschließliche Aufmerk-samkeit einem Wilden ebenso schmeichelhaft ist, als civilisirteren Men-schen, so war der schon erwähnte Erfolg leicht erklärlich. Wir wieder-holen nicht, mit welcher Gewandtheit der Kundschafter dem schlichtenDavid diese Einzelheiten zu entlocken wußte; auch verweilen wirnicht bei den Anweisungen, die er ihm gab, nachdem er im Besitzeder nöthigen Thatsachen war, da das Ganze dem Leser im Verlaufeder Erzählung hinlänglich klar werden wird.