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gelassen, sahen sie einander nahezu eine Minute lang sprachlos an.Diese plötzliche, so sehr überraschende Erscheinung war beinahezu viel, ich will nicht sagen für die Philosophie, aber für de»Glauben und die Entschlossenheit Davids. Er tappte nach seinerPfeife und erhob sich in der dunkeln Absicht eine musikalische Be-schwörung zu versuchen.
„Finsteres, geheimnißvolles Ungeheuer!" rief er, mit zitternde»Händen seine hülfreiche Brille auf der Nase befestigend und nachdem nie fehlenden Helfer in der Noth, der gefeierten Psalmen-Neber-setzung suchend; „ich weiß nicht, wer dn bist, noch was du begehrest:verfolgst du aber die Person nnd die Rechte eines der dcmüthigstenDiener des Tempels, so höre die begeisterte Sprache des Jünglingsin Israel und hebe reuevoll dich von hinnen!"
Der Bär schüttelte seinen zottigen Körper, und eine wohlbe-kannte Stimme crwiederte:
„Steckt euer Pfeif-Jnstrument ein nnd lehrt eure Kehle Be-scheidenheit! Fünf Worte einfaches, verständliches Englisch sind jetztgerade so viel Werth, als stundenlanges Schreien!"
„Wer bist du?" fragte David, durchaus unfähig, seine ur-sprüngliche Absicht anszuführeu, nnd beinahe nach Athem schnappend.
„Ein Mensch, wie ihr, dessen Blut sowenig von einem Bärenoder einem Indianer hat, als das enrige. Habt ihr sobald ver-gessen, von wem das närrische Instrument kommt, das ihr da inder Hand haltet?"
„Ist es möglich?" rief David, freier athmcnd, als ihm dieWahrheit zu tagen begann. „Gar manches Wunderbare habe ichseit meinem Aufenthalte unter den Heiden gesehen; aber hierübergeht nichts!"
„Kommt, kommt," versetzte Hawk-cye, sein ehrliches Gesichtenthüllend, um das wankende Vertrauen seines Freundes noch mehrzu befestigen; „da seht ihr eine Haut, die zwar nicht so weißwie ein Mädchengesicht ist, aber doch nicht mehr Nöthe hat.