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Die Thüre öffnete sich ein wenig, als ob Jemand von anßcnhorche» wollte, was innen vorgehe. Dies nöthigte den Kundschaf-ter, mit seinen Anleitungen zn schweigen. Ein wildes Gebrummtrieb den Lauscher zurück, der Kundschafter stieß kühn die Rinden-thür auf und verließ den Ort, fortwährend die Bärenrolle spielend.Duncan ging dicht ans seinen Fersen und fand sich alsbald mittenin einem Trupp von zwanzig ängstlich neugierigen Verwandtenund Freunden. Der Hanfe wich etwas zurück und ließ den Vaterund einen, welcher der Gatte der Frau zu seyn schien, näher treten.
„Hat mein Bruder den bösen Geist ausgetrieben?" fragte derErstere. „Was hat er in seinen Armen?"
„Dein Kind!" sprach Duncan feierlich; „die Krankheit ist vonihr gewichen und ist in den Felsen eingcschlofsen. Ich trage dieFrau eine Strecke weit fort, und will sie dann gegen künftige An-fälle stärken. Sie soll in dein Wigwam des jungen Mannes seyn,wenn die Sonne wieder kehrt!"
Als der Vater des Fremden Worte in die Huronenspracheübertragen hatte, verkündete ein unterdrücktes Murmeln das Wohl-gefallen, mit welchem die Nachricht ausgenommen wurde. DerHäuptling winkte Duncan selbst mit der Hand, weiter zu gehen,indem er mit lauter, fester Stimme und stolzem Ausdrucke sprach:
„Geh — ich bin ein Mann, ich will nach der Höhle und mitden: bösen Geiste kämpfen."
Heyward hatte gerne gehorcht und war schon an der kleinenGruppe vorbei, als ihn diese beunruhigenden Worte wieder anhieltcn.
„Ist mein Bruder von Sinnen?" rief er; „ist er grausam?Er wird der Krankheit begegnen, und sie wird in ihn selber fahren:oder er treibt sie heraus, damit sie seine Tochter in die Wälderjage. Nein — meine Kinder mögen außen warten, und wenn derGeist erscheint, ihn mit Keulen Niederschlagen. Er ist schlau, undwird sich in den Berg begraben, wenn er steht, wie viele gerüstetsind, ihn zn bekämpfen."