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Angst für Heyward in dem sernehaltenden und kalten Benchmewzn verbergen, womit sie ihren Sieger bei jedem Besuche zn empfan-gen pflegte.
Der triumphirende Indianer hatte seine strenge Haltung wie-der angenommen, zog sich aber vor den drohenden Blicken ausdem feurigen Auge des jungen Mannes vorsichtig zurück. Er be-trachtete beide Gefangene eine Weile mit festem Blicke, trat dannbei Seite und walzte ein Stück Holz vor eine andere Thüre, alsdie, durch welche Duncan cingetreten war. Dieser begriff jetzt dieArt des Ueberfalls, und da er sich unrettbar verloren glaubte,zog er Alice an seine Brust, und stand bereit, sich einem Schicksalzu unterwerfen, das ihm sehr nahe ging, da er es in solcherGesellschaft erleiden sollte. Magua sann aber nicht auf augen-blickliche Gewaltthat: seine ersten Maaßregeln gingen nur dahin,sich seines neuen Gefangenen zu versichern, ja er warf nicht ein-mal einen Blick weiter auf die regungslosen Gestalten in der Mitteder Höhle, bis jede Möglichkeit, durch die geheime Pforte, zu ent-fliehen, die er benützt hatte, abgeschnitten war. Heyward bliebein aufmerksamer Beobachter aller seiner Bewegungen, ruhig dastehend, indem er die zarte Gestalt Alicens an sein Herz gedrückthielt, zu stolz und zu hoffnungslos, einen so oft überwundenenFeind um Schonung anzuflehen. Als Magua seine Vorkehrungengetroffen, näherte er sich den Gefangenen und sagte in englischerSprache:
„Die Blaßgesichter fangen die schlauen Biber; die Rothhäuteaber wissen, wie man die Bengeese sängt."
„Hurone, thue, was Du kannst!" rief der ansgereizte Hey-ward, vergessend, daß er jetzt zwei Leben auf's Spiel setzte. „Ichverachte Dich, wie Deine Rache!"
„Wird der Weiße Mann auch am Pfahle so sprechen?" fragteMagua, seine Worte mit einem Hohnlächeln begleitend, das zeigte,wie wenig Glauben er in diesen Entschluß des Andern habe.