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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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erlaubte er sich doch keine Frage, jede weitere Ausforschung auf eineschicklichere Zeit aufsparcnd. Erst nach einer geraumen Weileschüttete er die Asche aus seiner Pfeife, nahm den Tomahawk wiederzu sich, zog den Gürtel fester an und stand auf, zum ersten Maleinen Blick auf den Gefangenen werfend, der etwas hinter ihmstand. Der aufmerksame, obgleich scheinbar in Gedanken vertiefteUncas bemerkte diese Bewegung, wandte sich plötzlich dem Lichtezu und ihre Blicke begegneten sich. Fast eine Minute standen diesekühnen, unbeugsamen Geister einander gegenüber, sich fest in dasAuge schauend, und keiner schlug den Blick vordem stolzen Ausdruckdes Gegners nieder. Uncas' Gestalt hob sich und seine Nasenlöcheröffn-cken sich gleich denen des verfolgten Tigers; aber so entschiedenund unbeugsam war seine Stellung, daß die Einbildungskraft leichtein treffliches, fehlerloses Abbild der kriegerischen Gottheit seinesStammes aus ihm geschaffen hätte. Die Umrisse der spielendenZüge Magna's waren geschmeidiger; seine Miene verlor allmähligan Trotz, in einen Ansdruck wilder Frcnde übergehend; er athmctetief auf, den furchtbaren Namenle eoisa^ilv!" aussprechend.

Alle Krieger sprangen auf, als dieser wohlbekannte Namegenannt wurde, und eine Weile hindurch wich die stoische Stand-haftigkeit der Eingebornen gänzlich der Gewalt der Neberraschnng.Der verhaßte und doch geachtete Name ward ans aller Mundewiederholt und ertönte selbst über die Gränzen der Hütte hinaus.Die Weiber und Kinder, welche den Eingang belagerten, nahmenihn auf wie ein Echo, dein ein schrilles, klägliches Geheul folgte.Dieses war noch nicht verhallt, als die Aufregung unter den Männernsich bereits gänzlich gelegt hatte. Alle Anwesenden setzten sichwieder, als schämten sie sich ihrer Uebereilung: aber noch mancheMinute ruhten ihre Augen auf dem Gefangenen, einen Kriegermit neugierigen Blicken prüfend, der so oft an den Besten undStolzesten ihrer Nation seine Tapferkeit bewährt hatte.

Uncas genoß diesen Sieg, begnügte sich aber, seinen Triumph