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wirbelte in kleinen Säulen über ihre Köpfe empor und zog sichschneckenförmig und schnell durch die Oeffnung am Dache derHütte, den Platz unter sich von seinem Dunste reinigend, so daßdie dunkeln Gesichter zumal wieder deutlich sichtbar wurden. DieBlicke der meisten Krieger waren auf die Erde geheftet, und nurwenige Jüngere, minder Begabte kn der Versammlung ließen ihrewilden, blitzenden Augäpfel auf einen Greis mit weißen Haarenrollen, der zwischen zwei der geehrtestcn Häuptlinge des Stammessaß. Es lag übrigens nichts in dem Acußern und dem Anzugdieses Indianers, das ihn zu solcher Auszeichnung hätte berechtigenkönnen. Seine Miene drückte eher Niedergeschlagenheit ans, alsdaß sie sich durch die den Eingebornen eigene Haltung bemerklichmachte, und . seine Kleidung war die gewöhnliche eines Indianersder niederen Klaffen. Wie bei den Meisten um ihn her, war auchsein Blick eine Meile zur Erde gerichtet; als er aber endlich einmalseine Augen verstohlen bei Seite sehen ließ und gewahrte, daß erder Gegenstand allgemeiner Aufmerksamkeit geworden war, stander auf und erhob mitten in der allgemeinen Stille seine Stimme:„Es war eine Lüge," sprach er, „ich hatte keinen Sohn. Er,der mit diesem Namen genannt wurde, ist vergessen; sein Blut warblaß, und kam nicht aus den Adern eines Hnroncn; die verruchtenChippewas hatten mein Weib bethört. Der große Geist hat gesagt:Wiß-en-tnsh's Geschlecht soll enden — Glücklich der, Welcher weiß,daß das Verderben in seinem Geschlecht mit ihm stirbt! Ich habegesprochen."
Der Redner, dessen Sohn der feigherzige junge Indianer ge-wesen war, blickte umher, als wollte er in den Angen der ZuhörerBeifall über seinen Stoicismus lesen. Aber die strengen Sittenseines Volkes hatten dem alten schwachen Manne eine zu harteProbe anferlegt, der Ansdruck seines Auges widersprach seinenbilderreichen, ruhmredigen Worten, während jede Muskel seines mitRunzeln bedeckten Gesichtes vor innerer Qual zuckte. Er bliebDer letzte Mohikan. N