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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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und seine Indianer zn belohnen, sind seine Augen rückwärts ge-wendet. Er sieht die tobten Uengeese, aber keine Huroncn. Waskann dies bedeuten?"

Ein großer Häuptling, wie er, hat mehr Gedanken alsZungen. Er schaut sich um, zu sehen, ob ihm keine Feinde aufder Fährte seyen."

Das Canoe eines tobten Kriegers schwimmt nicht mehr aufdem Horican," eutgegnete düster der Wilde.Seine Ohren sindden Delawaren offen, welche nicht unsere Freunde sind, und siefüllen sie mit Lügen."

Es kann nicht sepn. Seht, er hat mich, da mir die Kunst,Kranke zn heilen, eigen ist, geheißen, zu seinen Kindern, denrvthen Huronen an den großen Seen zu gehen, um zu fragen, obwelche krank sepen."

Eine zweite Pause folgte dieser Ankündigung des Berufs, den^sich Duncan gegeben hatte. Alle? Augen hefteten sich zu gleicherZeit auf ihn, als wollten sie die Wahrheit oder Falschheit seinerAussage erkunden, und mit so kühnem Scharfblick, daß der Gegen-stand ihrer Ausforschung zittern mußte. Er wurde jedoch von demfrüheren Sprecher wieder beruhigt.

Bemalen die kunstfertigen Männer in Canada sich die Haut?"fragte der Hurone kaltblütig weiter:sie rühmten sich doch sonstihres blassen Gesichtes!"

Wenn ein Indianerhäuptling zn seinen Weißen Vätern kommt,"versetzte Duncan mit großer Festigkeit,so legt er seine Büffel-kleidung ab, um das Hemd zn tragen, das ihm angeboten wird.Meine Brüder haben mir diese Farben gegeben, und ich trage sie."

Ein halblautes Gemurmel des Beifalls verkündigte, daß dieseArtigkeit für den Stamm günstig ausgenommen wurde. Der ält-liche Häuptling machte eine Geberde der Zufriedenheit, in welchedie meisten seiner Genossen einstimmten, ihre Hand ausreckend undmit einem kurzen Ausrufe des Wohlgefallens. Duncan athmete