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„Ich sehe Nichts/' sprach er, „als Land und Wasser; undentzückend ist der Anblick!"
„St!" unterbrach ihn der Kundschafter. „Ja, Sagamore, duthust nie etwas ohne Grund, 's ist blos ein Schatten; aber dochist er nicht natürlich. Ihr seht den Nebel, Major, der sich überdie Insel erhebt; Ihr könnt es keinen eigentlichen Nebel nennen:eS ist mehr wie der Streif eines dünnen Gewölks."
„Es sind Dünste, die aus dem Wasser kommen!"
„Das steht ein Kind. Was i>l aber der Rand eines schwärzer»Dunstes, der sich weiter unten hinzieht und den Ihr bis in dasDickicht von Haselstauden verfolgen könnet? 's ist von einem Feuer,das man aber, wie mir vorkommt, hat abbrennen lassen."
„So wollen wir denn anlegen, und unsere Zweifel lösen,"sprach der ungeduldige Dunean; „der Trupp muß klein seyn, derauf einem so kleinen Fleckchen Land liegen kann."
„Wenn Ihr die List der Indianer nach den Regeln, die Ihr in«lern Büchern findet, oder mit dem Scharfsinn eines Weißen be-»rtheilen wollt, so führt's euch in die Irre, wo nicht dem Todeentgegen," erwiedcrte Hawk-cye, indem er diese Merkmale mit seinemeigenthnmlichen Scharfblick betrachtete. „Wenn ich meine Meinungsagen darf, so haben wir nur Zweierlei zu wählen: das Eine ist,wir kehren um, und geben alle Gedanken an die Verfolgung derHuronen auf —"
„Nimmermehr!" rief Hcyward, mit viel lauterer Stimme alsdie Umstände räthlich machte».
„Gut! Gut!" fuhr Hawk-cye fort, indem er ihn hastig bedeutete,seine Ungeduld zu unterdrücken: „ich bin auch eurer Meinung, aberich glaubte meiner Erfahrung schuldig zu seyn. Alles zu sagen.So müssen wir denn voran! Und wenn die Indianer oder die Fran-zosen in diesen Engen find, so müssen wir durch die hohen BergehinSpießruthen lausen. Ist Vernunft in meinen Worten, Sagamors?"
Der Indianer antwortete nur damit, daß er das Ruder in