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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
272
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Zwanzigstes Kapitel.

Albanien, mein Auge weil' auf dir,

Du rauhe Amme wilder Männer!

Ehilde Harold.

Der Himmel war noch mit Sternen besäet, als Hawk-eye kam,die Schläfer zu wecken. Ihre Mäntel bei Seite werfend, warenMnnro und Heyward schon auf den Beinen, während der Waldmannam Eingang des knnstlosen Obdaches, unter dem sie die Nacht zu-gebracht hatten, noch mit gedämpfter Stimme ihre Namen rief.Als sie aus ihrem Verstecke traten, fanden sie Hawk-eye nahebeiihrer wartend. Ihr einziger Gruß war das bedeutungsvolle Zeichendes Stillschweigens, das ihr scharfblickender Führer wiederholte.

Betet in Gedanken!" flüsterte er, ans sie zutreteud,denn Er,zu dem Ihr betet, versteht alle Sprachen, die des Herzens sowohl,als des Mundes. Aber sprecht keine Sylbe; selten trifft einesWeißen Stimme in diesen Wäldern den rechten Ton, wie wir andem Beispiel des armen Teufels, des Sängers, gesehen haben.Kommt," fuhr er fort, nach einem Walle des Forts sich wendend,wir wollen in den Graben hinabsteigen und beim Gehen sorgfältigauf die Steine und Holzstücke treten."

Seine Begleiter willfahrten, obgleich für zwei unter ihnen dieGründe dieser außerordentlichen Vorsichtsmaßregeln noch ein Ge-heimniß waren. Als sie sich in der nieder» Höhlung befanden,welche die Erdwälle des Forts von drei Seiten umgab, trafen sieden Weg beinahe ganz durch Trümmer versperrt. Vorsicht updGeduld machten es jedoch möglich, dem Kundschafter nachzuklettern,bis sie das sandige Ufer des Horican erreichten.

Das ist 'ne Fährte, die man nur mit der Nase verfolgenkann," sagte der Kundschafter, auf den schwierigen Weg zurück,blickend;Gras ist ein verrätherischcr Teppich für Fliehende; aberHolz und Stein nehmen keine Spur eines Moccasin an. Hättet