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seiner Tochter mit einer heißen Thräne benetzt hatte. Um denSchmerz zu mildern, der jeden Augenblick über den ihm auferlegtcuZwang zu siegen drohte, und den Sinn des Veteranen auf etwasAnderes zu lenken, sprach der junge Mann zu dem Kundschafter:„Da wir nun untrügliche Kennzeichen besitzen, so wollen wir unfernWeg beginnen. Ein Augenblick in solcher Lage muß den Gefangenenzu einer Ewigkeit werden."
„Der Hirsch, der am schnellsten läuft, gibt nicht die längsteJagd," cntgegnete Hawk-eye, ohne sein Auge von den Spuren, diesich ihm darboten, abzuwenden; „wir wissen, daß der schleichendeHurone —- und das Schwarzhaar — und der Sänger hier vorbei-gekommen sind — aber wo ist das Mädchen mit den blonden Lockenund den blauen Augen? Wenn auch klein und bei weitem nicht somuthvoll, wie die Schwester, ist sie doch lieblich anznschauen undanmnthig !m Gespräch. Hat sic keinen Freund, daß Niemand nachihr fragt?"
„Das wolle Gott verhüten! Hunderte für Einen! Suchen wirsie nicht eben jetzt? Für Einen stehe ich, ich höre nicht auf zusuchen, bis sie gefunden ist."
„In diesem Falle müssen wir vielleicht verschiedene Wege ein-schlagen: denn hier ist sie nun einmal nicht gegangen, so leicht undklein auch ihr Fußtritt ist."
Heyward schrack zurück, all sein Eifer schien in diesem Augen-blicke zu verschwinden. Ohne ans einen so plötzlichen Wechsel inder Stimmung des Andern zu achten, fuhr der Kundschafter nachkurzem Bedenken fort — „Es gibt kein Weib in dieser Wildniß,das eine solche Spur hinterlassen könnte, wie die Schwarzlockigeoder ihre Schwester. Wir wissen, daß die Erstcre hier gewesen istaber wo sind die Spuren der Andern? Laßt uns die Fährte schärferverfolgen, und wenn sich Nichts zeigt, so muffen wir zurück auf dieEbene und Merkmale aufsnchcn. Geh' voran, Nncas, und richtedein Auge auf das dürre Laub. Ich will die Büsche untersuchen.