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Ler nächsten Ecke der Bastion sein Ohr erreichte und ihn zu blei-chen bewog.
Eben näherte sich eine Gestalt dem Rande der Brustwehr, wosie stehen blieb und die entfernten Zelte des französischen Lagerszu betrachten schien. Ihr Haupt wandte sich nach Osten, alssehe sie dem nahenden Tage mit Bangigkeit entgegen, und schiendann, an den Erdwall gelehnt, die klare Fläche der Wasser zuüberblicken, die wie ein zweites Firmament das Bild von tausendSternen wiederflrahlte. Das melancholische Aussehen, die Stunde undder hohe Wuchs des Mannes, welcher sich sinnend an die englischeBrustwehr gelehnt hatte, ließ den aufmerksamen Beobachter überdie Person nicht im Zweifel. Zartgefühl nicht minder als Klug-heit geboten ihm nun, sich zurückzuziehen, und vorsichtig hatte ersich um den Baumstamm gedreht, um nicht bemerkt zu werden,da zog ein anderer Laut seine Aufmerksamkeit auf sich und hießihn abermal stille stehen. Leise, kaum hörbar bewegte sich dasWasser, dann war es, als ob Kieselsteine sich aneinander rie-ben. In einem Nu erhob sich eine dunkle Gestalt, wie aus demSee, und schlich geräuschlos au das Land, einige Schritte von derStelle, wo er stand. Nächstdem erhob sich zwischen seinen Angenund dem Wasserspiegel eine Büchse, aber ehe sie noch lvsgeschoffenwerden konnte, war schon keine Hand auf dem Schloß.
„Hugh!" rief der Wilde, dessen verrätherische Absicht so selt-sam und unerwartet unterbrochen worden war.
Ohne ein Wort zu sprechen, legte der französische Offizierseine Hand auf die Schulter des Indianers und führte ihn in tiefemStillschweigen von der Stelle weg, wo ihr folgendes Zwiegesprächhätte gefährlich werden können, und wo wenigstens einer von ihnenein Schlachtopfer zu suchen schien. Den Mantel zurückschlagend,um seine Uniform und das Ludwigskreuz an seiner Brust zu zeigen,fragte jetzt Montealm in strengem Tone:
„Was soll das? Weiß mein Sohn nicht, daß die Kriegsart