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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Es lag in dem Knmnier des alten Mannes etwas so lieber-wältigendcs, daß Heyward kein Wort des Trostes an ihn zu rich-ten wagte. Munro schien Duncans Gegenwart völlig vergessenzu haben, seine Züge kämpften gegen den Schmerz seiner Empfin-dungen. während schwere Thränen seinen Augen entquollen undüber seine Wangen rollten. Endlich rührte er sich, als sey erplötzlich wieder zu Besinnung gelangt: er stand ans, ging einMal durch das Zimmer, und trat dann mit einem Ansdrucke krie-gerischer Größe vor Heyward, mit der Frage:

Haben Sie mir keine Botschaft von dem Marquis von Mont-calm zu überbringen. Major Heyward?"

Duncan fuhr auf und begann sogleich mit verlegener Stimmedes halbvergeffenen Auftrags sich zu entledigen. Es ist nnnüthig,bei der gewandten, wenn gleich höflichen Art zu verweilen, womitder französische General jedem Versuche Heywards ansgewichenwar, ihn über den Inhalt der Mittheilnng, die er hatte machenwollen, auszuholen: oder bei der Botschaft, durch welche er sei-nem Feinde in artigen, aber bündigen Worten bedeuten ließ,daß er selbst kommen und die Erklärung holen, oder darauf ver-zichten möge. Während Munro die Einzelnheiten des Berichtesanhörte, wich das aufgeregte Vatergesühl allmählig den Rück-sichten für seine Dienstpflicht; und als Duncan zu Ende war,erblickte er nur noch den Veteranen, dessen Ehre als Soldat ge-kränkt worden war.

Sie haben genug gesagt, Major Heyward!" rief der erzürnteAlte:genug, um einen Kommentar über französische Höflichkeitzu schreiben. Da ladet mich der Herr zu einer Zusammenkunftein, und wie ich ihm statt meiner in Ihnen einen tüchtigen Stell-vertreter schicke, denn das sind Sie, Duncan, so jung Sie auch nochsind, so antwortet er mir in einem Räthsel."

Er hatte vielleicht eine «linder günstige Meinung von demStellvertreter, mein theucrster Herr! und Sie werden sich erinnern,