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Verzeihung bitten würden für Ihr feiges Entweichen, Ihre Flucht —denn wirklich flohen Sie mit einer Eile, daß kein angeschoffenesWild, wie unser würdiger Freund, der Kundschafter, sich ausdrückenwürde. Ihnen hätte gleichkommen können!"
„Alice spricht, wie Sie wissen werde», von uuserm Danke undunfern Segnungen," setzte die ernstere, besonnenere Cora hinzu.„Wirklich haben wir uns ein wenig gewundert, daß Sie sich sostreng von einem Orte entfernt hielten, wo die Dankbarkeit derTöchter in der des Vaters Unterstützung gefunden hätte."
„Ihr Vater selbst konnte Ihnen sagen, daß ich, obgleich oonIhnen entfernt, um Ihre Sicherheit stets bekümmert war," er-widerte der junge Mann. „Um den Besitz des Dorfs von Hüttendort," — erwies aufdas benachbarte oerschanzte Lager, „ist indessenlebhaft gestritten worden. Wer dieses besitzt, ist bald auch imBesitze des Forts und alles dessen, was sich darin befindet. MeineTage und Nächte sind seit unsrer Trennung dort vergangen, weilich glaubte, daß meine Pflicht mich dahin riese. Aber," fuhr ermit einer Miene des Unmnths fort, den er vergeblich zu verbergensuchte, „aber hätte ich geglaubt, daß Soldatenpflicht so ausgelegtwerden könnte, so wäre Scham noch zu der Zahl meiner Gründegekommen!"
„Hepward! — Duncan!" rief Alice, sich vorwärts beugend,um in sein halb abgewandtes Antlitz zu sehen, bis eine Locke ihresgoldenen Haars auf ihrer Wange ruhen blieb und die Thräne verbarg,die ihrem Auge entquoll; „könnte ich glauben, daß diese geschwätzigeZunge Ihne» wehe gethan, so wollte ich sie zu ewigem Stillschweigenverdammen. Cora mag sagen, wenn sie will, wie hoch wir IhreDienste geschätzt haben, und wie innig, wie inbrünstig unsere Dank-barkeit ist."
„Und wird Cora die Wahrheit davon bezeugen?" rief Duncan,indeß ein Lächeln innigen Vergnügens die Wolken des Mißmnthsvon seiner Stirne trieb. „Was sagt unsre ernste Schwester? Wird