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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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befestigte er den noch rauchenden Skalp des unglücklichen jungenFranzosen an seinem Gürtel und steckte auf der andern Seite dasMesser und den Tomahawk, mit seinem Blut gefärbt, an ihre Stelle.Chingachgook nahm seinen gewöhnliche» Platz mit der Miene einesMannes wieder ein, der ein verdienstliches Werk verrichtet zu habenglaubte. Der Kundschafter ließ das eine Ende seiner Büchse aufdie Erde sinken, und mit den Händen auf das andere gestützt, stander eine Weile in tiefem Nachdenken. Dann schüttelte er traurigden Kopf und murmelte vor sich hin:Von einer Wsißhaut war'das 'ne grausame, unmenschliche Handlung gewesen; aber für denIndianer lag sie in der Natur: das läßt sich, glaube ich, nicht wohlläugne». Lieber wollt' ich, 's war'einem verfluchten Mingo begegnet,als dem lustigen Jungen aus den alten Landen!"

Genug," sprach Heyward, besorgt, die arglosen Schwester»möchten diesen Grund des Aufenthalts errathen, während er seinenAbscheu durch ähnliche Betrachtungen, wie der Jäger, niederkämpfte;es ist einmal geschehen und läßt sich nicht mehr ändern, obgleiches besser unterblieben wäre. Wir sind, wie Ihr sehet, offenbar indie Vorpostenlinie der Feinde gerathen. Welche» Weg gedenkt Ihrmm einzuschlagen?"

Ja," versetzte Hawk-eye, sich wieder erhebend,ja, so istks, wir dürfen 's uns nicht verfehlen. Die Franzosen haben dasFort wirklich in allem Ernste eingeschloffen, und eine kitzliche Sacheist es, da durchzukommen."

lind nur wenig Zeit bleibt uns dazu!" fügte Heyward bei,indem er seine Augen auf die Dunstmasse heftete, die den nieder-gehenden Mond verbarg.

Und nur wenig Zeit dazu!" wiederholte der Kundschafter.Die Sache läßt sich mit Hülfe der Vorsehung auf zweierlei Weiseangreifen, einen dritten Ausweg weiß ich nicht."

Nennt sie schnell! Die Zeit drängt."

Die Eine wäre, wir lie^n die Frauenzimmer absteigen, ihre