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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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indessen mit den klebrigen wach und munter geworden war.DerWind lässt sie Gefahr wittern."

Das wolle Gott verhüten!" rief Heyward.Wir habengenug Blutoergiessen gehabt."

Mit diesen Worten jedoch griff der junge Kriegsmann nachseiner Büchse und trat in den Vordergrund, bereit, seine unverzeih-liche Nachlässigkeit abznbüssen, indem er sein Leben für die Ver-theidignng seiner Schutzbefohlenen unbekümmert aussetzte.

Es ist das Knistern eines Waldthiers, das um uns herumFutter sucht," flüsterte er, sobald die leisen und anscheinend entfern-ten Laute, welche die Mohikaner ausgeschreckt hatten, sein eigenesOhr erreichten.St!" entgegncte der aufmerksame Kundschafter,'s ist ein Mensch; ich selbst erkenne jetzt seinen Tritt, so unvoll-kommen auch meine Sinne im Vergleich mit denen eines Indianerssind. Der entwischte Hnrvne ist wahrscheinlich auf eine Streis-partie Mvntcalm's gestoßen und hat jetzt unsere Fährte. Es solltemir Leid thun, wenn ich an diesem Orte noch mehr Blut vergießensollte," fuhr er mit einem unruhigen Blick ans seine düstere Umge-bung fort,aber wenn es scyn muss, muß es seyn! Führe diePferde in das Blockhaus, Uncas, und Jhrl, Freunde, folgt ihnennach. So alt und dürftig das Gebäude ist, so gewährt es immer-hin einigen Schutz, und hat manchesmal schon von Büchsenknallwiedergetönt!"

Er fand keine Widerrede, und die Mohikaner führten dieNarraganscts i» die Ruine, wohin sich auch die übrige Gesellschaftin größter Stille begab.

Das Geräusch nahender Fußtritte ließ sich jetzt zu deutlichvernehmen, als daß man noch über die Art der Unterbrechunghätte ungewiß seyn können. Bald mischten sich Menschenstimmendarein, sie riefen sich einander in einer Mundart zu, die, wie derJäger Heyward znflüsterte, die Syrache der Huronen war. Alssie an die Stelle kamen, wo die Pferde das Dickicht in der