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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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wir wie Schlangen unter dem Laube kriechen und verloren Euchgänzlich aus den Augen, bis wir Euch wieder erblickten, an dieBäume gebunden, um auf gut Indianisch niedergemetzelt zu werden."

Unsere Rettung war ein Werk der Vorsehung. Fast ei»Wunder war es, daß Ihr den rechten Weg einschluget: denn dieHuronen theilten stch, und jeder Haufen hatte seine Pferde."

Ja, beinahe hatten wir die Fährte verloren, und wären irregegangen, wenn Uncas nicht gewesen wäre; wir entschieden un«jedoch für den Weg, der in die Wildnis führt: denn wir schlosse»mit Recht, daß die Wilden mit ihren Gefangenen diese Richtungeinschlagen würden. Aber als wir schon manche Meile zurückgelegthatten, ohne einen einzigen Zweig geknickt zu finden, wie ich dochgerathen hatte, wurde ich sehr besorgt, besonders da ich sah, daßalle Fußstapfen von Moccasfins herrührten."

Unsere Sieger hatten die Borficht gebraucht, uns auf ihreWeise zu beschuhen," sagte Duncan, indem er den Fuß aufhobund die kleinen Halbstiefel zeigte.

Das war klug und steht ihnen ähnlich; doch wir waren zuerfahren, um uns durch diese gewöhnliche List von unsrer Fährteabbringen zu lassen."

Welchem Umstande verdanken wir also unsere Rettung?"

Einem Umstande, den ich als ein Weißer, der keinen TropfenJndianerbluteS in seinen Adern hat, fast mich schämen sollte zu ge-stehen; der Einsicht des jungen Mohikaner«, in Dingen, die ichbesser verstehen sollte, als er, und an die ich jetzt noch kaum glau-ben kann, obgleich meine eigenen Augen mir sagen, daß eS so ist."

Das ist sonderbar! Wollt Ihr mir nicht sagen, was es ist?"

Uncas war kühn genug, zu behaupten," fuhr Hawk-ehe fort,indem er seine Augen nicht ohne Neugierde auf die Pferdchen derLadieS heftete,daß die von den Frauen gerittenen Thiere beideFüße auf einer Seite zu gleicher Zeit zur Erde setzten, was dochdem Gange aller vierfüßigen Bestien, die ich kenne, widerstreitet,