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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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die Küchenvorbereitungen vor sich gingen, spornte ihn die Neu-gierde, nach den Umständen zu fragen, die zu ihrer so zeitigenals unerwarteten Rettung geführt hatten.

Wie kommt es, daß wir Euch sobald wieder sahen, mein edel-müthiger Freund?" fragte er,und ohne hie Hülfe der Garnisonvon Edward?"

Wären wir der Krümmung des Flusses nachgegangen, sowären wir noch zeitig genug gekommen das Laub über Eure Leichenzu rechen, aber zu spät, um Eure Skalps zu retten," antworteteder Kundschafter kaltblütig.Stein, nein, statt Kraft und Zeit mitdem Rennen nach dem Fort zu vergeuden, blieben wir am Uferdes Hudson im Hinterhalt, um die Bewegungen der Huronen zubeobachten."

So wäret Ihr denn Augenzeugen alles dessen, was mit unsvorging?"

Keineswegs, die Augen der Indianer sehen zu scharf, alsdaß man ihnen entgehen könnte; wir hielten uns verborgen. Schwerhielt es, den Mohikaner-Jungen da im Versteck zu halten. Oh!Uncas^ Uncas, Dein Benehmen war mehr das eines neugierigenWeibes, denn eines Kriegers, der auf der Lauer liegt."

Uncas wandte sein Haupt einen Augenblick nach der finsternMiene des Sprechers; aber er sprach nicht, noch gab er ein Zeichender Reue. Im Gegentyeile lag, wie Heyward zu bemerken glaubte,in der Miene des jungen Mohikaners ein Ausdruck von Stolz,wo nicht von Verachtung: er unterdrückte eine Leidenschaft, die imBegriff war auszubrechen, sowohl aus Rückficht gegen seine Zu-hörer, als aus gewohnter Achtung für seinen weißen Genossen.

Ihr saht, wie sie uns gefangen nahmen?" fragte Heywardweiter.

Wir hörten eS," war die bezeichnende Antwort.Ein Jn-diancrgeschrei ist eine verständliche Sprache für Leute,, die ihr Lebenin den Wäldern zugebracht haben. Aber als Ihr lanvetet, mußten