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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
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und den Vordersten, welchen er mit der Stärke ver Ver-zweiflung erfüllte und für einen Augenblick seinem Ungestüm Einhaltthat. Dieser unerwartete Widerstand gab Magna Zeit, dazwischenzu treten, und durch seinen blitzschnellen Ruf und seine Geberdendie Aufmerksamkeit der Bande aufs Neue zu fesseln. In jenerSprache, der er sich mit solcher Gewandtheit zu bedienen wußte,brachte er seine Kameraden von ihrem augenblicklichen Vorhabenab und forderte ste auf, die Qual ihrer Schlachtopfer zu verlängern.Sein Vorschlag wurde mit Beifallruf ausgenommen und mit Blitzes-schnelle ausgeführt.

Zwei kräftige Krieger warfen sich über Heyward her, währendein Dritter sich des minder gefährlichen SingmcisterS bemächtigte.Keiner der Gefangenen unterlag jedoch ohne einen verzweiffungs-vollen Kampf. Selbst David warf seinen Angreifer zur Erde, und-Heyward wurde erst bewältigt, als der Sieg über seinen Begleiter dieIndianer in den Stand setzte, ihn mit vereinten Kräften anzugreifen.Er wurde gefesselt und an den Stamm des jungen Baumes gebun-den, an dessen Resten Magna den Verhängnisvollen Tod des Hnronenpantomimisch dargestellt hatte. Als der junge Kriegsmann wiederzur Besinnung kam, hatte er die peinvolle Gewißheit vor Angen.daß sie alle ein gemeinsames Schicksal erwarte. Zn seiner Rechtenwar Eora, gleich ihm an einen Baum gebunden, blaß und auf-geregt, aber mit festem Blicke alle Bewegungen ihrer Feinde ver-folgend. Zu seiner Linken leisteten Alice die Weiden, womit man ste aneiiH Fichte gebunden hatte, einen Dienst, den ihre zitternden Gliederversagten, und schützten ihre zarte Gestalt allein vor einem schnellenZusammenssnkcn. Ihre Hände hatte ste vor sich, wie zum Gebete gefaltet'statt sich aber aufwärts zu jener Macht emporzurichten, die alleinnoch retten konnte, wanderten ihre Augen unbewußt und mit kind-licher Abhängigkeit nach Dunean's Antlitz. David hatte gekämpft,und die Neuheit dieses Umstandes hielt ihn schweigend und in stillerIleberlcgung, ob er daran Recht oder Unrecht gethan habe.