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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Seite
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für ihn! Aber Mnnro glaubte es nicht. Der Huronenhäuptlingward vor allen Kriegern mit dem Blaßgesichte gebunden, und wieein Hund dnrchpeitscht."

Cora schwieg: denn sie wußte nicht, wie sie diese unklugeStrenge ihres Vaters so rechtfertigen sollte, daß es der Fassungs-kraft eines Indianers angemessen wäre.

Sieh!" suhr-Magua fort, indem er den leichten Calieo, derseine bemalte Brust nur unvollkommen bedeckte, bei Seite riß:hier sind Narben von Messern und Kugeln dieser mag sich einKrieger vor seiner Nation rühmen; aber der Grankops hat Spurenauf dem Rücken des Hnronenhänptlings hinterlaffc», die er, wie eineSguaw» unter dieser bemalten Leinwand der Weißen verbergenmuß."

Ich glaubte," begann Cora wieder,der indianische Kriegersey ausdauernd, fühle, kenne nicht den Schmerz, den sein Körper leide."

Als die Chippewas Magna an den Pfahl banden und ihmdiese Wunde schlugen," sprach der Andere, indem er seinen Fingerin eine tiefe Narbe legte,lachte ihnen der Hurone ins Gesichtund sagte: nur Weiber verwunden so leicht! Da war sein Geistin den Wolken! Aber als er Munro'S Streiche fühlte, lag seinGeist unter der Birkenruthe. Der »Geist eines Hnronen ist nieberauscht; er vergißt Nichts!"

Aber er kann besänftigt werden. Wenn mein Vater dirUnrecht that, so zeig' ihm, wie ein Indianer vergeben kann undbring' ihm seine Töchter zurück. Du hast von Major Heywardgehört"

Magna schüttelte den Kopf und verbot ihr die Anerbietungenzu wiederholen, die er so sehr verachtete.

Was willst du also haben?" fuhr Cora nach einer peinvollenPause fort, indem sich ihr die Ueberzengnng immer mehr aufdrang,daß der zu sanguinische und edelmüthigc Duncan durch die Schlau-heit des Wilden grausam getäuscht worden sey.