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„Ist es Le Renarv's Schuld, daß sein Haupt nicht aus einemFelsen geschaffen war? Wer gab ihm das Feuerwaffer? Wermachte ihn zu einem Bösewicht? Die Blaßgesichter, das VolkDeiner Farbe, thaten es!"
„Und bin ich verantwortlich dafür, daß es unbesonnene, schlechteMenschen gibt, deren Gesichtsfarbe der meinigen gleicht?" fragteCora ruhig den aufgeregten Wilden.
„Nein, Magua ist ein Mann und kein Thor. Solche, wieDu, öffnen nie ihre Lippen dem Feuerstrome: der große Geist hatDir Weisheit gegeben!"
„Was habe ich also bei Deinem Unglücke, ich will nicht sagen,bei Deinen Verirrungen zu thun oder darüber zu sagen?"
„Höre," wiederholte der Indianer, indem er seine ernste Stel-lung wieder annahm, „als seine englischen und französischen Väterdas Beil aus der Erde gruben, zog Le Renard ans die Vorpostender Mohawks und sochi gegen seine eigene Nation. Die Blaßge-sichter haben die RothhLute aus ihrem Jagdgebiet vertrieben, undjetzt, wenn sie kämpfen, führt ein weißer Mann sie an. Der alteHäuptling am Horica», Dein Vater, war der große Anführer unse-rer Kriegspartei. Er sprach zu den Mohawks: thut Dies und thutJenes, und fand Gehorsam. Er machte ein Gesetz, daß, wenn einIndianer Feuerwaffer trinke und in die Leinwand-Wigwams* seinerKrieger komme, es nicht vergessen werden sollte. Magua öffnetethöricht den Mund und das Feuergetränk führte ihn in Munro'sHüite. Was that der Graukopf? seine Tochter soll es sagen!"
„Er vergaß seiner Worte nicht, übte Gerechtigkeit und be-strafte den Schuldigen," sprach das kühne Mädchen.
„Gerechtigkeit!" wiederholte der Indianer, indem er den grim-migsten Seitenblick auf ihr unerschrockenes Antlitz warf, „ist dasGerechtigkeit, wenn man das Nebel schafft und dann dafür bestraft?Magua war es nicht selbst: das Feuerwaffer sprach und handelte
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