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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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boshaft, daß er nothwendig befürchten mußte, es liege ihr eine un-heimlichere Leidenschaft als Gewinnsucht zu Grunde.

Geh!" sprach der Hurune, indem er für den Augenblick diesenbeunruhigenden Ausdruck seines Antlitzes mit einer todtenähnlichenRuhe vertauschte,geh und sage der schwarzlockigen Tochter, daßMagna sie sprechen will. Der Vater wird nicht vergessen, wasdie Tochter verspricht."

Duncan, der in dieser Rede des Wilden den Wunsch nacheinem weitern Unterpfands dafür erblickte, daß die versprochenenGaben ihm auch wirklich zu Theil werden sollten, zog sich lang-sam und zögernd nach der Stelle zurück, wo die Schwestern vonihrer Anstrengung ausruhten, um seinen Auftrag an Cora auszu-richten.

Sie wissen, von welcher Art die Wünsche eines Indianerssind," schloß er, sie zu der Stelle führend, wo sie erwartet wurde.Sie müssen freigebig mit Anerbietungen von Pulver und Deckenseyn. Geistige Getränke stehen jedoch bei Leuten, wie er, oben an;auch wäre es gut, wenn Sie ihm ein Geschenk,von Ihrer Handmit. jener Grazie, die Ihnen so eigenthümlich ist, anbieten würden.Bedenken Sie, Cora, daß von Ihrer Geistesgegenwart und Beson-nenheit sogar Ihr Leben und das Alicens abhängt!"

Und das Ihrige, Heyward!"

Das meinige kommt wenig in Betracht, es ist bereits anmeinen König verkauft, und gehört dem ersten besten Feinde, deres mir nehmen kann. Ich habe keinen Vater, der mich erwartet,und nur wenige Freunde,-die ein Schicksal beklagen, nach welchemich mit der nicht zu stillenden Sehnsucht der Jugend nach Auszeich-nung gedürstet habe. Aber still! wir nahen uns dem Indianer.Magna, die Lady, mit welcher Du zu sprechen gewünscht, stehtvor Dir."

Der Indianer erhob sich langsam von seinem Sitze und standfast eine Minute schweigend und regungslos vor ihr. DannDer letzte Mohrkan. 9