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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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länger im Zweifel wäre;und wird der Häuptling von WilliamHenry nicht mehr erfreut seyn, wenn er seine Töchter'wieder sieht,«he noch eine zweite Nacht sein Herz gegen ihren Verlust verhärtet«nd ihn mit seinen Geschenken weniger freigebig gemacht habenwird?"

Lieben die Blaßgesichter ihre Kinder weniger am Morgen,als am Abend?" fragte der Indianer kalt.

Keineswegs," erwiederte Heyward, besorgt, seinen Fehler zuverbessern, wen» er einen gemacht,der weiße Mann vergißt oftden Begräbnißplatz seiner Väter; er gedenkt zuweilen nicht mehrderer, die er lieben sollte und zu lieben versprochen hat: aber dieZärtlichkeit eines Vaters für sein Kind darf nie ersterben."

lind ist das Herz des weißköpsigen Häuptlings sanft, wird erlange an die Kinder denken, die seine Sgnaws* ihm gegebenhaben? Er ist so hart gegen seine Krieger, und seine Augen sindaus Stein gebildet!"

Er ist streng gegen die Trägen und Bösen, aber gegen dieNüchternen und Verdienstvollen ist er ein gerechter und gütigerFührer. Ich habe schon viele liebevolle und zärtliche Aeltern ge-sehen, aber noch keinen Mann, dessen Herz gegen sein Kind zärt-licher gesinnt gewesen wäre. Dn hast den Grankopf vor der

Fronte seiner Krieger gesehen, Magna; aber ich habe erlebt, wieseine Augen in Thränen schwammen, wenn er von diesen Kindernsprach, die nun in Deinen Händen sind!"

Heyward schwieg: denn er konnte sich den auffallenden Aus-druck nicht erklären, der sich über die schwärzlichen Züge des auf-merksamen Indianers blitzschnell verbreitete. Zuerst war es, alsob die Erinnerung an die versprochene Belohnung in seinem Geistelebendig würde, wie er von den Quellen väterlicher Zärtlichkeithörte, die ihm den Besitz jener sichern würden; während Duncanaber weiter redete, wurde der Ausdruck der Freude so grimmig» Weiber.