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verständlichen Geschrei erhob, ward es von allen Indianern, die eshören konnten, mit einem gleichzeitigen Geheul beantwortet. Dieschreienden Rotten stürzten sich wieder über die Insel herab, und eheDuncan Zeit hatte, sich von seiner Bestürzung zu erholen, war dieschwache Barriere in alle Winde zerstreut. Von beiden Enden drangendie Feinde in die Höhle. Sie wurden aus ihrem Zufluchtsorte an dasTageslicht geschleppt und standen jetzt von der ganzen Bande triumphi-render Huronen umgeben.
Zehntes Kapitel.
Ich fürchte, morgen schlafen wir zu lang,Wie wir in dieser Nacht zu lange wachten.
Sommernachtstrauin.
Sobald sich Duncan von dem Schrecken über dies plötzlichcllnglückerholt hatte, stellte er über das Aeußcre und das Benehmen der Siegerseine Beobachtungen an. Gegen ihre sonstige Sitte hatten sich die Ein-gebornen im Ucbermuthe des Siegs weder an den zitternden Schwestern,noch an ihm selbst vergriffen. Zwar hatten verschiedene Individuendes Stammes die reichen Verzierungen seiner Uniform zu wiederholtenMalen betastet, und ihre gierigen Augen drückten den Wunsch nach demBesitze dieser Kleinigkeiten aus. Aber ehe sie ihrer gewohnten Heftigkeitden Lauf gelaffen, hemmte die gebieterische Stimme des schon erwähntenhohen Kriegers die aufgehobenen Hände und überzeugte Heyward, daßman iie zu irgend einem besonder» Zwecke ausbewabre.
Während jedoch die Jüngere» und Prnnksüchtigen aus der Bandediese Schwäche z» Tage legten, setzten die erfahrnen Krieger ihre Nach-forschungen in den Höhlen mit einem Eifer fort, welcher zeigte, daß siemit dem bereits Gefundenen noch nichtzufricden waren. Nichtim Stande,neue Opfer anfzufinden, nahten sich die Rachsüchtigen ihre» männlichenGefangenen, indem sie den Namen ln Innxno llnraliino mit einem Unge-stüm aussprachen, das nicht nüßverstandcnwerdenkonnte. Duncan stellte