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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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wo Chingachgook so eben verschwunden war. Einen Angenblick hinger am Felsen, und fügte bitter hinzu, indem er vorsichtig um sichblickte:hätte das Pulver ansgrhaltcn, so wäre diese Schande nichtüber uns gekommen." Dann lies; er seine Hand los, das Wasserschloß sich über ihm »nd er war gleichfalls verschwunden.

Aller Augen waren jetzt auf Ilncas gerichtet, der sich in un-beweglicher Ruhe an den rauhen Felsen gelehnt hatte. Eora zauderteeinige Augenblicke, wies dann ans den Fluß und sprach:

Deine Freunde sind nicht mehr sichtbar geworden und jetztwahrscheinlich in Sicherheit. Ist es nicht Zeit, daß du ihnenfolgst?"

llncas bleibt," antwortete der Häuptling ruhig in englischerSprache.

lim die Schrecken unsrer Gefangennehmung zu vermehren undunsre Rettung weniger möglich zu machen! Geh' edler, jungerMann," fuhr Cora fort, ihre Augen unter den, Blicke des Mohi-kaners senkend, und vielleicht im Bewufitseyn ihres Einstusses aufihn,geh' zu meinem Vater, wie ich dir gesagt habe, und sey dervertrauteste meiner Boten. Sag' ihm, er solle dir die Geldmittelanvertrancn, um die Freiheit seiner Tochter zu erkaufen. Geh'!Es ist mein Wunsch, meine Bitte, daß du gehst!"

Der gefaßte, ruhige Blick des jungen Häuptlings ging in denAnsdruck düsterer Traurigkeit über, aber er zögerte nicht länger.Mit geräuschlosem Tritt überschritt er den Felsen und stürzte inden unruhigen Strom. Kaum wagten die Znrnckgelaffenen Atyemzu holen, bis sie, weit im Strome hinab, sei» Haupt einen Augen-blick anstauchen sahen, um Luft zu schöpfen daun verschwand erwieder und ward nicht mehr gesehen.

Diese schnellen und anscheinend glücklichen Versuche hattennur wenige Minuten der jetzt so kostbaren Zeit weggenommen.Nach dem letzten Blicke auf NncaS wandte sich Eora mit bebenderLippe zu Heyward: