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euch in den Schotten, welchen der Mond von jenem Ufer her wirft— er ist dunkler als der von den Fichten —- und laßt uns erwar-ten, was dem Herrn gefallen wird, über uns zn verfügen. Wirwollen einander mir noch znflüstern, und vielleicht wäre es nochbesser, wenn jeder eine Weile sich nur mit seinen eigenen Gedankenunterhielte."
In dem Tone des Kundschafters lag hoher Ernst, aber ohnelänger ein Zeichen unmännlicher Furcht zu verrathen. Offenbarwar seine augenblickliche Schwäche mit der Erklärung des Wunders,das seine eigene Erfahrung nicht ergründen konnte, verschwunden,und wenn er auch die Gefahr ihrer jetzigen Lage wohl erkannte, sowar er doch bereit, ihr mit der ganzen Energie seines entschlossenenCharakters Trotz zu biete». Dies Gefühl schienen auch die Einge-bornen zn theilen: sic setzten sich so, daß sie beide Ufer überschauenkonnten, während sie selbst der Beobachtung aus der Ferne entzo-gen waren. Unter solchen Umständen verlangte die gewöhnlicheKlugheit Heywards und seiner Begleiter, eine Borsicht nachzuah-men, die ans einer so verständigen Quelle floß. Der jiinge Mannholte aus der Höhle ein Bündel Sassafras, legte es in die Felsen-spalte, welche sich zwischen beiden Höhlen befand, und hieß die Schwe-stern sich darauf niedeplaffen, die so durch die Felsen vor jederlei Geschoßgeschützt waren, während man ihre Besorgnisse durch die Versicherunghob, daß keine Gefahr ohne vorherige Warnung herannahen könne.Hepward selbst stellte sich in ihre Nähe, so daß er mit ihnen spre-chen konnte, ohne seine Stimme aüf eine gefährliche Höhe zu er-heben, während David, dem Beispiele der Waldmänner folgend,seine Person in den Spalten der Felsen auf eine solche Weise nntcr-brachte, daß seine unförmlichen Gliedmaßen dem Auge nicht längeranstößig waren.
So vergingen mehrere Stunden ohne weitere Unterbrechung.Der Mond erreichte sein Zenith und goß sein mildes Licht auf dielieblichen Gesichter der Schwestern, die einander in den Armen