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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Aber er ist Vater und die Natur verläugnct ihre Rechte nie."

Wie nachsichtig er immer gegen all meine Thorheitcn gewesenist! Mit welcher Zärtlichkeit er allen meinen Wünschen willfahrte!"seufzte Alice.Es war selbstsüchtig von uns, Schwester, daß wirunter solchen Gefahren auf unsrem Besuche bestanden."

Es war vielleicht unbesonnen von mir, daß ich im Angenblicksolcher Bedrängniß so dringend um seine Einwilligung bat; ich wollteihm aber zeigen, daß, wie auch andere in seiner Noth ihn vernach-läßigen mögen, seine Kinder wenigstens mit Treue an ihmhängen."

Als er von Ihrer Ankunft im Fort Edward hörte," sprachHeyward freundlich,kämpfte es gewaltig in seinem Busen zwi-schen Furcht und Liebe; aber letztere, durch eine so lange Trennungwo möglich noch erhöht, gewann bald die Oberhand. ,Der Geistmeiner hochsinnigen Cora treibt sie, Duncan, sprach er, ichwill nicht dawider sein/ Wollte Gott, daß er, der die Ehreunsres königlichen Gebieters hier zu schirmen hat, nur halb so vielFestigkeit besäße!"

Und sprach er nicht auch von mir, Heyward?" fragte Alicemit der Eifersucht der Liebe.Gewiß hat er seine kleine Elsienicht ganz vergessen."

Das wäre unmöglich," versetzte der junge Mann,er ge-brauchte tausend Licbkosungswörter, die ich nachzusprechen mir nichtherauSnchme, deren Gerechtigkeit ich aber von Herzen erkenne.Einmal sagte er fürwahr"

Duncan sprach nicht weiter: denn während seine Blicke aufAlicens Augen geheftet waren, die sich mit der Innigkeit kindlicherLiebe zu ihm gewendet hatte, um seine Worte zu erhaschen, erfülltederselbe starke, gräßliche Schrei, wie zuvor, die Luft und machte ihnverstummen. Ein langes athemloses Stillschweigen folgte, währenddessen sie einander anblickten, in ängstlicher Erwartung, daß derTon sich wiederholen werde. Endlich hob sich langsam die Decke,

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