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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Zuerst wollen wir die Sicherheit unserer Feste untersuchen,"antwortete er,und dann vom llebrigen sprechen."

Er näherte sich am entfernteren Ende der Höhle einem Aus-gang, der,'wie die andern, durch eine dicke Decke verborgen war,und athmctc, diese hinwegschiebend, die frische und belebende Lust desWasserfalls. Ein Arm des Flusses floß durch eine tiefe, engeSchlucht, welche die Strömung gerade unter seinen Füßen durchden weichen Felsen gegraben hatte, und die, wie er glaubte,von dieser Seite den Ort gegen jede Gefahr vcrtheidigte, da dasWasser nur wenige Ruthen über ihnen mit größtem Ungestümvon Absatz zu Absatz schimmernd herabstürzte und Alles mit sichsortreißen mnßte.

Die Natur hat auf dieser Seite ein undurchdringliches Boll-werk gebildet," fuhr er fort, indem er auf den senkrechten Absturzin die dunkle Strömung hinabwies, bevor er den Vorhang fallenließ;und da Sie wissen, daß rechtliche, zuvcrläßige Männer aufder Vorderseite Wache halten, so sehe ich nicht ein, warum der Rathunsres ehrlichen Gastfrenndcs nicht befolgt werden sollte. Jchbin gewiß, Eora wird mir beistimmen, daß der Schlaf Ihnen beidenhöchst nothwendig ist."

Eora wird die Nichtigkeit Ihrer Ansicht zugeben, aber siekann sie nicht in Anwendung bringen," entgcgnete die ältereSchwester, welche sich neben Alice auf ein Lager von Sassafrasniedergelassen hatte;es gäbe noch andere Dinge, die uns denSchlaf verscheuchen, wenn wir auch von dem Schrecken des uner-klärlichen Schreies verschont geblieben wären. Fragen Sie sichselbst, Heyward, können Töchter sich aus dem Sinne schlagen,welche Angst einen Vater peinigen muß, dessen Kinder in einersolchen Wildniß, er weiß nicht wo und wie, umherirrcn und vonso vielen Gefahren umgeben sind?"

Er ist Soldat, und weiß, was Einem in den Wäldern allesbegegnen kann."