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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Seite
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den Pflanzungen der Kolonie gewohnt waren, ähnliche Lobgesänge zuvernehmen. Sein Auge begann sich zu feuchten; Heise Thronen rolltenaus diesen, wie es schien, schon so lange trockenen Qeullen und folgteneinander über jene Wangen herab, die oster Zeugen von den Stür-men des Himmels, als von einer solchen Rührung gewesen waren.Die Sänger hielten eben einen jener tiefen, dahinsterbenden Akkordeaus, welche das Ohr mit so gierigem Entzücken verschlingt, als obcs wüste, das es sie alsbald verlieren werde, da lies sich in deräußern Lust ein Schrei vernehmen, der weder menschlichen noch über-haupt irdischen Ursprungs zu seyn schien, und nicht blos die Winkel derHöhle, sondern selbst die innersten Herzen Aller, die ihn vernahmen,durchdrang. Ihm folgte eine so tiefe Stille, als ob die Wasserdurch eine so gräßliche und ungewohnte Unterbrechung in ihremtobenden Laufe gehemmt worden wären.

Was ist das?" flüsterte Alice nach einigen Augenblickenschrecklicher Ungewißheit.

Was ist das?" wiederholte Heyward laut.

Weder Hawk-eye noch die Indianer gaben eine Antwort. Siehorchten, als erwarteten sie, daß der Laut sich wiederholen würde,auf eine Weise, die ihr eigenes Erstaunen ausdrückte. Endlich unter-hielten sic sich ernstlich in der delawarischen Mundart, und Uncasverließ, durch die innere und verborgenste Oeffnung schreitend, vor-sichtig die Höhle. Als er fort war, sprach der Kundschafter erst inenglischer Sprache:

Was es ist, oder nicht ist, kann keiner hier sagen, obgleichzwei von uns die Wälder mehr denn dreißig Jahre durchzogen ha-ben. Ich glaubte, es gäbe keinen Schrei, den ein Indianer oder«in Thier ausstoßen könne, welchen mein Ohr nicht schon vernom-men hätte, dieser Ton aber hat bewiesen, daß ich nur ei» eitler,eingebildeter Mensch gewesen bin!"

War es denn nicht das Geschrei, das die Krieger erheben,wenn sie ihre Feinde zu schrecken wünschen?" fragte Tora, die da