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Vater, mehrere Augenblicke hiedurch ward keine Frage gethan, nocheine Antwort gegeben, da Jeder den Moment zu erwarten schien,wo er sprechen könnte, ohne weibische Neugierde oder kindischeUngeduld zu verrathen. Der Weiße schien ihr Beispiel nachzu-ahmen, zog seine Hand von der Büchse zurück und blieb gleichfallsstill und in sich gekehrt. Endlich wandte Chingachgook seine Augenlangsam nach seinem Sohn und fragte:
„Wagen die Maquas, die Spuren ihrer Moccasins ' diesenWäldern einzudrücken?"
„Ich war ihnen auf der Fährte," antwortete der junge In-dianer, „und weiß, daß ihrer so viele sind, als Finger an meine»zwei Händen; aber sie liegen wie Feiglinge verborgen."
„Die Diebe sind auf der Lauer nach Skalpen und nach Beute?"sprach der Weiße, den wir mit seinen Begleitern Hawk-eye nennenwollen. Der rührige Franzmann Montcalm wird seine Spione»och bis in unser Lager schicken, aber er soll erfahren, welchenWeg wir nehmen."
„Genug!" versetzte der Vater, sein funkelndes Auge nach ds.runtergehenden Sonne gerichtet; „sie sollen vertrieben werden, wiedas Wild aus den Büschen. Hawk-eye, wir wollen zu Nacht essenund morgen den Maquas zeigen, daß wir Männer sind."
„Ich bin zu dem Einen, wie zu dem Andern bereit; aber ummit den Irokesen zu kämpfen, muß man sie in ihrem Verstecke finden,und um zu essen braucht man ein Wild — sprich vom Teufel under ist nicht weit von dir; da bewegt sich ein Paar der stärkstenGeweihe, Äe ich dieses Jahr gesehen habe, hinter den Büschen denHügel hinab. Nun, Nneas," fuhr er halb flüsternd fort, indem ervor sich hin lachte, wie Jemand, der gelernt hat, auf seiner Hutzu seyn, „ich wette mein Horn, dreimal mit Pulver gefüllt, gegeneinen Wampumfuß, daß ich ihn zwischen den Augen und näher demrechten als dein linken Auge nehme."
„Es kann nicht seyn!" sprach der junge Indianer, indem er