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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sie übertreffen zu wollen. Für meinen Theil glaube ich, baß alleBumppo schießen konnten: denn ich habe ein natürliches Geschickfür die Büchse, das sich von Geschlecht zu Geschlecht vererbt habenmuß, da, wie unsre heiligen Gebote uns melden, alle guten undschlimmen Gaben von oben kommen, obgleich ich in solchen Dingennicht gern für Andere stehe. Aber jedes Ding hat seine zweiSeiten: so frage ich dich, Chingachgook, was begab sich nachden Ueberlieferungen der rothen Männer, als unsre Väter sich zuerstgetroffen haben?"

Eine augenblickliche Stille erfolgte, während welcher der In-dianer stumm da saß; dann fing er, von der Würde seines Amteserfüllt, seine kurze Erzählung mit einer Feierlichkeit an, die dazudiente, ihre anscheinende Wahrheit zu verstärken.

Höre, Hawk-eye, und dein Ohr soll keine Lüge trinken. Sohaben meine Väter gesagt und die Mohikaner gethan." Er zögerteeinen Augenblick und heftete einen vorsichtigen Blick auf seinen Be-gleiter. Dann fuhr er auf eine Weise fort, die zwischen Frageund Behauptung getheilt war:Fließt nicht der Strom zu unfernFüßen dem Sommer zu, bis seine Wasser salzig werden und seinLauf aufwärts geht?"

Es kann nicht geläugnet werden, daß eure Ueberlieferungenin diesen beiden Stücken Wahrheit enthalten," sagte der weißeMann:denn ich bin da gewesen und habe sie gesehen: warumaber das Wasser, das so süß im Schatten ist, in der Sonne bitterwird, weiß ich nicht und habe mir's nie erklären können."

Und der Lauf!" fragte der Indianer, welcher seine Antwortmit jener Art von Interesse erwartete, das Jemand bei der Be-stätigung eines Wunders fühlt, das er selbst unbegreiflich findet,während er seine Wirklichkeit anerkennt;die Väter von Chingachgookhaben nicht gelogen."

Die heilige Bibel ist nicht wahrer, und das ist doch da«Wahrste, war es hienieden gibt. Die Leute nennen diese»