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„Ein äußerst willkürlicher, wo nicht voreiliger Entschluß!" riefHeyward, unentschlossen, ob er seinem steigenden Aerger Luft machenoder dem Sprecher ins Gesicht lachen sollte. „Aber Sie reden vomUnterrichten und von Beruf; sind sie dem Provinzialcorps beigegebenals Lehrer in der edeln Kunst der Bcrtheidigung und des Angriffs?oder sind sie vielleicht Einer, der Linien und Winkel zieht und »or-gibt, die Mathematik auszulegen?"
Der Fremde sah den Frager einen Augenblick verwundert an,dann aber löste er jede Spur von Selbstzufriedenheit in einen Aus-druck feierlicher Demuth auf und antwortete:
„Von Angriff ist, hoffe ich, auf keiner Seite die Rede. Wasdie Verteidigung betrifft, so brauch' ich mich nicht zu vertheidigen.Mit Gottes Gnade habe ich keine offenbare Sünde begangen, seit-dem ich ihn zum letzten Mal um Vergebung gebeten. Ich versteheIhre Anspielungen auf Linien und Winkel nicht, und überlasse dasAuslegen denen, die besonders zu diesem heiligen Amte berufensind. Ich mache auf keine höhere Gabe Anspruch, als auf einegeringe Einsicht in die glorreiche Kunst des Lobgesangs und Dank-sagens wie sie bei dem Psalmstngen dem Himmel dargebracht werden."
„Der Mann ist offenbar ein Schüler Apollo's," rief die be-lustigte Alice, „und ich nehme ihn unter meine speciclle Protection.Nein, weg mit diesen Runzeln, Heyward, aus Mitleid für meineneugierigen Ohren lassen Sie ihn in unsrem Gefolge reisen. Neber-dies," fuhr sie in gedämpftem und hastigen Tone mit einem Blickauf die entfernte Cora, welche langsam den Tritten ihres schweig-samen und düstern Führers folgte, fort: „kann er vielleicht alsFreund im Falle der Noth unsre Kräfte verstärken."
„Glauben Sie, Alice, ich würde diejenigen, die ich liebe, aufeinen geheimen Pfad führen, wenn ich mir dächte, daß eine solcheNoth kommen könnte?"
„Nein, nein, ich denke jetzt auch nicht daran; aber dieser selt-same Mann belustigt mich, und wenn er ,Musik in seiner Seele