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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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doch der stärkste Lauf, in den er sie bringen konnte, ein leichterGalopp mit den Hinterbeinen, in welchen die vorderen nur inzweifelhaften Momenten mit einstimmten, gemeinhin aber sich be-gnügten, einen hüpfenden Trott cinzuhalten. Vielleicht brachte derschnelle Wechsel dieser Bewegungen eine optische Tänschung hervor,welche die Kräfte des Thiers scheinbar vergrößerte. Denn so vielist gewiß, daß Heyward, der doch ein scharfes Auge für die Verdiensteder Pferde hatte, bei allem Scharfsinn nicht im Stande war, zuentscheiden, durch welcherlei Bewegung sein Verfolger die Krüm-mungen des Weges mit so ausdauernder Kühnheit zurücklegte.

Der Eifer und die Bewegungen des reitenden Theils waren nichtminder merkwürdig, als die seines Rosses. Bei jedem Wechsel derEvolutionen des Letzter» erhob der Erster? seine hagere Gestalt inden Bügel», und bewirkte durch die ungebührliche Verlängerungseiner Beine ein so plötzliches Wachsen und Zusammensinken seinerGestalt, daß jede Vcrmuthung über seine eigentlichen Dimensionenvereitelt wurde. Fügen wir noch die Thatsache hinzu, daß durchden einseitigen Gebrauch des Sporns eine Seite der Mähre sichschneller zu bewegen schien, als die andere, und daß die mißhandelteFlanke durch unabläßige Schläge mit dem buschigen Schwänzebezeichnet ward, so haben wir das treue Bild von Roß undMann.

Die Runzeln, welche sich um die schöne, offene und männlicheStirn Heyward's gesammelt hatten, glätteten sich allmählig und umseine Lippen kräuselte ein leichtes Lächeln, als er den Fremdenbetrachtete. Alice strengte sich nicht eben an, ihre Heiterkeit zu unter-drücken, und selbst das schwarze, sinnige Auge Cora's erglänzte voneiner Laune, welche mehr Gewohnheit als die augenblickliche Stim-mung seiner Gebieterin zu bewältigen schien.

Suchen Sie Jemand?" fragte Hcyward, als der Andere nahegenug gekommen war, um seine Eile zu mäßigen;ich hoffe, Siesind kein Unglücksbote."